Fachschaft Religion
Ansprechpartner: Frau Schöne
Der Religionsunterricht soll dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler fähig werden,
- ihren Weg zu gehen in der verwirrenden Fülle heutiger Lebensmöglichkeiten
- sich gegenseitig zu achten, Streit mit gewaltlosen Mittel auszutragen, für den Erhalt der Natur einzutreten
- menschliche Beziehungen und Freundschaften aufzubauen
- einen Halt finden, an dem sie sich auch in schwierigen Lebenssituationen orientieren können
Die Bibel und der christliche Glaube bilden dabei die Grundlage. Es geht um den Sinn des Lebens, um die Zukunft der Welt, um Gott und die Zweifel an seiner Existenz, um Tod und Auferstehung, um Vergebung und Schuld, um die welt- und menschenverändernde Kraft des Glaubens. Dabei kommen vor allem die Schwachen und Ausgegrenzten unserer Gesellschaft in den Blick, es wird um Lösungsmöglichkeiten zu einer weltweiten sozialen Gerechtigkeit gerungen, brisante Themen wie aktive Sterbehilfe und embryonale Stammzellenforschung werden diskutiert. Die befreiende Kraft des Glaubens wird der einengenden Form von Sekten gegenübergestellt, der Dialog zwischen Naturwissenschaften und Theologie wird geführt, die großen Weltreligionen werden vorgestellt. Die Lernformen sind dabei vielfältig und altersgemäß: das kann ein Rollenspiel sein, eine Phantasiereise, ein Diskussionsforum, ein Lernzirkel, das gemeinsame Singen oder das Vorbereiten und Gestalten eines Schulgottesdienstes.
Mit der Geschichte dieses Gymnasiums sind wir in besonderer Weise verbunden: Albertus Magnus war nicht nur ein Theologe, sondern ein Universalgelehrter. Das frühere Jesuitenkolleg wollte junge Menschen ausbilden, damit sie weltoffen werden und sich den Brennpunkten der Gegenwart stellen können. Dem Anspruch einer solchen Vergangenheit fühlen wir uns verpflichtet.
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