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Theaterspielen bedeutet, kreativ mit den eigenen körperlichen und sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten umzugehen. Lernen geschieht dabei spielerisch und intuitiv. Unsere Schule eröffnet dafür „Spiel-Räume" und fördert nebenbei Konzentration und Freude. Im Spiel wird der Text lebendig. Dies gelingt nicht ohne Selbstreflexion und Empathie. Insofern leistet Schultheater einen wichtigen Beitrag zur Bildung.

Flyer zum aktuellen Stück der Theater-AG: Ab heute heißt du Sara

Die Auseinandersetzung mit Lebensthemen und Texten verschiedener Epochen, Bewegung, Gesang und Choreographie sowie künstlerisches Gestalten sind Inhalte unserer drei Theatergruppen.
Die Unterstufen-Theater-AG führt in die Grundlagen des Theaterspielens ein und geht den Weg von ersten Vorübungen bis zur Aufführung auf der Bühne.

In der stufenübergreifenden Theater-AG soll grundsätzlich allen interessierten Schülerinnen und Schülern die Chance geboten werden, sich auf der Bühne zu erproben und Fähigkeiten zu beweisen. In der Auswahl der Stücke richtet sich dieses Angebot besonders an die Mittel- und Oberstufe. Dabei ist ausschlaggebend, dass der gewählte Text die Jugendlichen anspricht, dass sie sich in ihre Rollen einfühlen können, etwas von sich einbringen und – über die Bühne hinaus – etwas „mitnehmen". Als Musiktheater erhält Theater zusätzlichen Reiz: Die Handlung wird durch musikalische Elemente angereichert, kommentiert oder gar zugespitzt. Die Jugendlichen haben sich dann einer doppelten Herausforderung zu stellen – der des Spiels und der des Vortrags der Lieder oder Songs. Unterstützt werden sie dabei durch einen Musiker.

Prämiertes Foto des Mysterienspiels

 

 

Die Mysterienspiel-Gruppe entwickelt in Text und künstlerischer Gestaltung eigene Stücke mit religiösem und philosophischem Inhalt, die in Kirchenräumen zur Aufführung kommen. Die Inszenierungen erzielen weit über Rottweil hinaus große Publikumserfolge.
Weitere Informationen zum Mysterienspiel sind hier zusammengestellt. Das Mysterienspiel betreibt zudem eine eigene Homepage: mysterienspiel.de.

Was ist ein Mysterienspiel?

Mysterienspiele sind geistliche Dramen,  die sich aus der Liturgie entwickelt haben, in der biblische Texte in „verteilten Rollen“ vorgetragen werden. Seit dem 14. Jhdt. ist die Bezeichnung üblich.  

Aufgeführt wurden Spiele mit religiösem Inhalt zuerst in Kirchenräumen, im Spätmittelalter im Freien vor der Kirche oder auf dem Marktplatz. Personifikationen treten auf;  das Zusammenwirken von Kirchenraum, Musik, Sprache und Farbenspiel ist eine besondere Form der Verkündigung.

Mysterienspiele aus dem Mittelalter sind z.B. das „Osterspiel von Muri“, „Ordo virtutum“ von Hildegard von Bingen und aus dem Barock „Das große Welttheater“ von Caldéron.

Angefangen von der Sage des mythischen Sängers Orpheus über die Posaunen von Jeri-cho bis zum Rattenfänger von Hameln ist die Kulturgeschichte voll von Erzählungen über die ungeheure Macht der Musik. Ihr zu Diensten schnitzte schon vor 35.000 Jahren ein Homo musicus seine Flöten aus Tierknochen. Die alten Ägypter malten in ihre Grabkammern Bilder von Menschen mit Harfen, Trommeln und Trompeten. Und heute? 2012 gaben allein die Deutschen rund zwei Milliarden Euro für Musikprodukte aus – jedoch: In deutschen Kindergärten und Schulen wird kaum noch gesungen... Kürzlich hat eine Lehrerin beim Petitionsausschuss des Bundestages einen Antrag eingereicht: Sie forderte Singen unter Naturschutz zu stellen, da es vom Aussterben bedroht sei (Welt am Sonntag Nr. 44).

Wir am AMG halten dagegen!

An unserer Schule haben Singen und Musizieren einen hohen Stellenwert. Beide wirken der Überbetonung des Intellekts entgegen - das ist gerade heute dringend geboten. Singen und Musizieren tragen in hohem Maße zur harmonisch-humanen Persönlichkeitsbildung, dem zentralen Anliegen des Albertus-Magnus-Gymnasiums, bei. Denn sie verbinden in idealer Weise verstandesmäßiges Erfassen mit seelischer Sensibilisierung.

Vom 11.12. bis zum 14.12.2013 führte das Albertus-Magnus-Gymnasium das Projekt "Schule als Staat" durch und verwandelte sich dabei in einen Staat. Während des Projekts ergriff jeder Schüler und Lehrer einen Beruf, sodass er Geld in der Währung des Staates verdienen, ausgeben oder bei einer Bank anlegen konnte. Teilhabe war möglich am politischen Geschehen (Parteien, Regierung und Parlament), am Justizwesen sowie an verschiedenen staatlichen Institutionen. Das Projekt wurde als voller Erfolg gewertet.

Die Idee stand am Anfang! Ein vom Projekt Schule als Staat überzeugtes Organisationsteam aus Schülerinnen und Schülern hatte zunächst die Gesamtlehrerkonferenz zu gewinnen, und als diese Hürde genommen war, musste über Monate hinweg intensive Vorbereitungszeit geleistet werden, die viel Zeit der Organisatoren in Anspruch nahm. Schließlich wurde das Projekt von sehr vielen in der Schule immer mehr und voller Erwartung herbeigesehnt.

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