Das AMG als „Digitale Schule“

Das Albertus-Magnus-Gymnasium Rottweil ist in Karlsruhe erneut als „Digitale Schule“ ausgezeichnet worden. Schulleiter Jochen Schwarz und Abteilungsleiter Holger Schmidt nahmen die Urkunde im Rahmen einer feierlichen Ehrung an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg entgegen.

Die Auszeichnung „Digitale Schule“ wird von „MINT Zukunft schaffen!“ gemeinsam mit SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg und weiteren Partnern verliehen. Sie würdigt Schulen, die digitales Lernen fest in Unterricht, Schulentwicklung und Schulalltag integrieren. Die Ehrung gilt für drei Jahre; die Schulen bewerben sich freiwillig und werden von einer ehrenamtlichen Jury aus MINT-Fachverbänden geprüft.

Übergabe der Urkunde an Schulleiter Jochen Schwarz und Abteilungsleiter Holger Schmidt.
Überreicht wurde die Urkunde von Ministerialdirektor Manuel Geiger für das Kultusministerium (2. v.r.) und der Initiative „MINT Zukunft schaffen!”, zusammen mit Stefan Küpper von Unternehmer Baden-Württemberg, SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg sowie Shiwa Alemi (Christiani), Prof. Dr. Aline Ganninger (DHBW), Dr. Heiko Grawonski (PHYWE), Johanna Beh (IT4Kids), Tom Brenner (Stefan Morsch Stiftung).
Foto: Frank Eppler

Am AMG ist Digitalisierung kein Selbstzweck: Die Schule nutzt digitale Medien konsequent, um Lehren und Lernen, Kommunikation und Organisation weiterzuentwickeln, reflektiert dabei aber auch Chancen, Grenzen und Herausforderungen. So ist die Nutzung privater mobiler digitaler Endgeräte auf dem gesamten Schulgelände nicht erlaubt. Alle Unterrichtsräume sind mit digitalen Anzeigegeräten und WLAN ausgestattet. Die Lehrkräfte arbeiten mit Tablets und Notebooks. Ein zentraler Baustein ist die individuelle Ausstattung: Schülerinnen und Schüler erhalten ab Klasse 8 kostenlos ein iPad mit digitalem Stift als persönliches digitales Endgerät. Für die Klassen 5 bis 7 stehen zusätzliche Klassensätze mit iPads und Notebooks bereit.

Der pädagogisch verantwortete Einsatz digitaler Medien zeigt sich im Unterricht vielfältig: Tagesaktuelle Inhalte stehen in verschiedenen Sprachen sowie in Text, Bild und Ton zur Verfügung. Erklärfilme, Präsentationen und Simulationen ergänzen Lehrbuch und Unterrichtsgespräch. Methoden wie Wortwolken, Live-Quizze und WebQuests fördern die aktive Beteiligung aller Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus ermöglichen digitale Werkzeuge Kooperation über den Lernort Schule hinaus. Schülerinnen und Schüler werden dabei von Konsumenten zu Produzenten: Sie erstellen und schneiden Video-Tutorials oder verfassen eigene Dokumentationen.

„Diese Ehrung ist eine Bestätigung für das Engagement unserer Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie aller Beteiligten“, betont das AMG. Sie bestärke die Schule darin, digitale Bildung weiterzudenken – nicht als bloße Technikausstattung, sondern als Möglichkeit, Unterricht interaktiver, zugänglicher und zukunftsorientierter zu gestalten.