Herzliche Einladung zum Elternsprechtag der Klassen 5

Donnerstag, 24.11.2022, 15.30-18.30 Uhr

Inzwischen haben sich unsere neuen Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bei uns gut eingelebt und daher freuen wir uns auf einen ersten Austausch mit den Eltern, um Erfahrungen und Eindrücke zu teilen. Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, die Kernfachlehrerinnen und -lehrer sowie die Schulleitung freuen sich auf Ihren Besuch. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Nähere Informationen sowie Hinweise zum Anmeldeverfahren entnehmen Sie bitte dem Elternbrief.

WICHTIG: Theateraufführung muss verschoben werden

Wegen Erkrankung muss die Theateraufführung des Oberstufentheaters leider um zwei Wochen verschoben werden.

Die Aufführungen sind nun am Donnerstag, den 1.12., und am Freitag, den 2.12.2022.

Wir bitten um Verständnis und verweisen zum Einlesen nochmals auf den Beitrag:
Endlich wieder Theater am AMG

Die Schule wird zum Gruselkabinett

Das Albertus-Magnus-Gymnasium erlebt eine fantastische Halloweenparty

Ab 18.00 Uhr hört man sie im ganzen Haus – die kleinen und großen Hexen, Gespenster, Skelette, Feen, Zauberer und Magier, die das AMG am letzten Abend vor den Herbstferien in Besitz nehmen. Zeit für die Schulleitung, das Haus zu verlassen. So bleibt Jochen Schwarz und Ulrike Dörr nur noch beeindruckt von der zauberhaften Dekoration und den verlockenden Halloweensnacks der SMV und den Verbindungslehrern „Hals- und Beinbruch“ für die bevorstehende Geisterparty zu wünschen. Simona und Lea aus der Kursstufe 2 sind sich sicher, „dieser Abend wird für unsere Kleinen unvergesslich“. Und tatsächlich kennt die Begeisterung über die gemeinsame Hexenparty von Klasse 5 bis zu den Abiturienten keine Grenzen. Insbesondere das Organisationsteam um Simona, Leni, Sophie und Samira ebenfalls alle vier aus der Kursstufe 2 ist angetan von dem Zusammenhalt und dem Gefühl der Zusammengehörigkeit, welches an diesem Abend nach der langen durch Corona bedingten Feierabstinenz bei allen durchbricht. Neben ausgelassenem Tanz im und um das Schulhaus ergänzt der von der Schülerschaft gewählte Film „Halloweentown“ das Programm. Im Festsaal kommt entsprechende Geisterstimmung auf. Mit Popcorn, gestiftet von der SMV, Fingerfood a la Halloween, spukigen Snacks und Glubschaugenbowle ist für das leibliche Wohl gesorgt. Auch wenn der Abend insbesondere für die Jüngsten am AMG aufregend und unvergesslich ist, waren am letzten Schultag vor den Herbstferien alle pünktlich und hochmotiviert im Unterricht. Für die Schüler der Kursstufe 2 eine besondere Herausforderung, schließlich steht noch eine fünfstündige Deutscharbeit an diesem Tag auf dem Programm. Doch nach so einem zauberhaften Abend und so viel Dankbarkeit von Seiten der Mitschüler ist auch das kein Problem mehr für die engagierten künftigen Abiturienten. Denn „mit solchen Abenden macht Schule wieder richtig Spaß“, so das Fazit von Alma und ihren Freundinnen aus Klasse 6.

Auf die Haltung kommt es an

Claudia Steinhoff von der schulpsychologischen Beratungsstelle macht den Rottweiler Lehrern Mut

Nach zweijähriger Coronapause trafen sich am vergangenen Dienstag endlich wieder Vertreter der Rottweiler Grund- und weiterführenden Schulen zum inzwischen traditionellen Kooperationstreffen. Eingeladen hatte in diesem Schuljahr das Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG). Das Kooperationstreffen der Rottweiler Schulen wird in jährlichem Rhythmus vom Organisationsteam der weiterführenden Schulen angeboten. Ulrike Dörr (AMG), Silvie Kech-Kuster (Droste-Hülshoff-Gymnasium), Beatrice Schmidberger (Leibniz-Gymnasium), Margit Honer (Realschule) und Stefanie Norman (Konrad-Witz-Schule) haben für das Treffen  im Schuljahr 2022/2023 das Thema Lernschwierigkeiten und Motivation gewählt. Angesichts der derzeitigen ebenso für die Schüler spürbaren Krisen und Veränderungen auch im schulischen Alltag stellt sich für Lehrer immer wieder die Frage, wie Schüler trotz zurückliegender Schulschließungen, Defiziten im Lernfortschritt und individuellen, familiären Sorgen Freude am Lernen und Arbeiten in der Schule finden und Lernschwierigkeiten überwinden können. Wie die Situation an den Rottweiler Schulen konkret aussieht, wurde im ersten Teil des Nachmittags deutlich. Zum Einstieg präsentierten drei Kollegen des AMG die Aufgaben und Ergebnisse des diesjährigen Lernstands der Klassen 5. Friederike Mezger gab einen Einblick in den Lernstand Deutsch, Sarah Seibold erklärte die Aufgaben sowie das jeweilige Niveau in Mathematik. Die Synopse von AMG, DHG,LG, Realschule und KWS, zusammengestellt von Holger Schmidt, zeigte insbesondere, dass die Beratungen der Grundschullehrer in Klasse 4 sowie die Grundschulempfehlung eine sehr große Bedeutung und Aussagekraft besitzen. Um nicht nur die Ergebnisse an den weiterführenden Schulen im Blick zu haben,  gaben Sonja Schick (Eichendorff-Schule) sowie Sabine Weinmann   (Römerschule) einen Einblick in die Situation der Grundschulen. Wie komplex die Arbeit zur Zeit in diesen Schulen  ist, wurde in den Darstellungen eindrucksvoll ersichtlich.  Die teilweise extremen Herausforderungen durch Folgen des Lockdowns, der Migration, Inklusion und schließlich auch noch des allseits zu beklagenden Personalmangels machen den Schulalltag zu einer kaum noch zu bewältigenden Herkulesaufgabe. Umso wichtiger und in diesen Zeiten notwendiger wird daher die Schulsozialarbeit, ohne die die zurückliegenden beiden Schuljahre sowie auch die derzeitige Situation für die Schulen nicht zu bewältigen wären. Die Folgen der Pandemie erfordern eine sensible Begleitung und individuelle Unterstützung, die die Kollegen der Schulsozialarbeit  mit höchstem Engagement ermöglichen. Frank Nebel skizzierte eindrucksvoll und lebendig die Situationen, in denen die Schulsozialarbeit alltäglich deeskalieren und langfristig unterstützen muss. Claudia Steinhoff, leitende Mitarbeiterin der schulpsychologischen Beratungsstelle, bereicherte das Treffen durch ihren großartigen Impuls zum Themenkomplex „Motivation, Lernschwierigkeiten und Fördermöglichkeiten“. Nach einer Würdigung der aktuellen Bildungsstudien und der Frage nach möglicher Abhilfe gelang  der Referentin ein überzeugender Perspektivwechsel. „Auf die Haltung kommt es an“ – so lässt sich der Ansatz von Frau Steinhoff zusammenfassen. Unter Verweis auf den finnischen Psychiater und Psychotherapeuten Ben Furman zeigte Claudia Steinhoff die immense Bedeutung der Lehrerpersönlichkeit sowie deren Blick auf die jeweiligen Herausforderungen. „Sie selbst bringen alles Wichtige mit, Ihre Haltung und  Persönlichkeit“ – so Claudia Steinhoff zu ihrem zahlreichen Publikum. Angesichts der derzeitigen multiplen Verunsicherungen gehe es insbesondere um das  Erleben der Selbstwirksamkeit der Schüler. Die Erfahrung der Selbstwirksamkeit führe zum Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.  Optimistische Selbstwirksamkeitserwartungen stellten eine Grundbedingung dafür dar, dass Anforderungen motiviert aufgenommen und mit Ausdauer durchgesetzt werden. Lehrkräfte hätten in dieser Hinsicht eine besondere Verantwortung und auch Chance. Schließlich seien sie die  Bezugspersonen, die den Schülern einerseits mit Struktur und Klarheit begegnen und andererseits eine unterstützende und fürsorgliche Grundhaltung ihnen gegenüber haben.  Dieser Blick auf die zwischenmenschliche Ebene des Lehrens und Lernens war für die 60 Teilnehmer an diesem Nachmittag ein wichtiger und wohltuender Impuls. Ebenso wohltuend war die Kaffeepause im Innenhof des AMG, in der bei Kaffee und Kuchen persönliche Erfahrungen ausgetauscht werden konnten.  Der ermutigende Vortrag  von Claudia Steinhoff sowie das strahlende Sommerwetter waren ein willkommener Trostspender im herausfordernden Schulalltag.

Ulrike Dörr, Schulleitung AMG

von links nach rechts:
Stefanie Norman (KWS), Beatrice Schmidberger (LG), Ulrike Dörr (AMG), Claudia Seinhoff (schulpsychologische Beratungsstelle), Silvie Kech-Kuster (DHG), Margit Honer (Realschule)

Endlich wieder Theater am AMG

Nach dreijähriger pandemiebedingter Pause freuen wir uns sehr, dass endlich wieder eine Aufführung der Theater-AG möglich ist.

Wir freuen uns auf euer und Ihr zahlreiches Erscheinen.

Mit freundlichen Grüßen
Jochen Schwarz und Matthias Engler

Das AMG hat beim Stadtlauf die Nase vorn

Am Wochenende trafen sich die Rottweiler nach längerer Coronapause endlich wieder zum Kräftemessen beim 9. Stadtlauf. Das AMG war dieses Jahr mit 6 Teams aus den Jahrgangsstufen 5 und der Oberstufe zahlreich vertreten. Der Sport Leistungskurs hat einen sensationellen ersten Platz erreicht! Hut ab, ihr Sportskanonen!

Mit tatkräftiger Unterstützung von Eltern und Lehrern haben sich unsere Kleinsten in der Schulstaffel ebenfalls bis in die Top 3 gerannt. Von 42 konkurrierenden Schulmannschaften sind unsere AMG Teams auf die Plätze 31,23,9 und 7 gekommen. Das Team „The Dead Runners“ aus der 5a  war nicht so passiv wie ihr Name vermuten lässt und lief als drittes Team durchs Ziel! Herzlichen Glückwunsch an Leo Prieto del Junco, Conner Bühler, Jann Bhonghpiphat, Aron Bertsch, Yannik Woitke und Jona Witmeier aus der 5a!

Platz 7 ergatterten die „Feuerflitzer“ aus der 5b mit Giulia Benvenuti, Fabian Patzler, Niklas Bilger, Jakob Keller, Sofia Bohnert und Maurus Essenbreis, die von Frau Notheisen betreut wurden.

Platz 9 ging an „Deine Mutter“ aus der 5a mit Mark Traub, Franzi Wallat, Maximilian Meiser, Josefine Straub, Benjamin Meas Mon und Fabian Nyitrai.

Platz 23 erliefen sich die AMG „Rennmäuse“ rund um Coach Anna Hugger mit Maximilian Hugger, Lukas Hornbacher, Elias Notheisen, Luc Schaible und Nina Luft (5b).

Platz 31 sicherte sich das Team mit Coach Helen Großhans: Emilie Lichtner, Esra Sancar, Nela Schneider, Elena Bulzan, Margarita Rosental und Alissa Schechtmann aus der 5a.

Neben dem Stolz der glorreichen Sieger nehmen wir vor allem eine ordentliche Portion Teamgeist mit aus diesem schönen Event, das unsere Kleinsten ein Stück enger in unsere Schulgemeinschaft einfügt und Eltern, Schüler und Lehrer näher zusammenwachsen lässt.

Nächstes Jahr kommen wir wieder!

Eure Fünfer mit Coach Amann und Coach Noack

Herzliche Einladung zum Kooperationstreffen der Rottweiler Schulen am 25.10.2022 im Festsaal

Am 25.10.2022 treffen sich die Rottweiler Grundschulen und weiterführenden Schulen nach längerer Coronapause auf Einladung des AMG endlich wieder von 14.00-16.30 Uhr zum traditionellen Kooperationstreffen. Im Zentrum des Treffens steht wie üblich das Thema “Übergang von der GS zur WS” –  in diesem Jahr mit dem Schwerpunktaspekt “Motivation und Lernschwierigkeiten”.

Nach einer Einführung und Würdigung der Lernstandergebnisse 2022 sowie einem Kurzbericht aus den Grundschulen wird Frau Claudia Steinhoff aus der schulpsychologischen Beratungsstelle durch den Nachmittag führen. 

Neben Überblicken und Information wird insbesondere der Austausch eine wichtige Rolle spielen. Angesichts der sich gegenwärtig stark verändernden schulischen Bedingungen ist es dringend an der Zeit wieder miteinander ins Gespräch zu kommen.

Eine Anmeldung ist auch kurzfristig noch möglich. 

Unsere Erzieherin Frau Siedler bietet mit ihrem Team eine Kinderbetreuung von 13.45-16.45Uhr in unserer Teestube an. Auch hier bitten wir um eine formlose Anmeldung an doerr@amgrw.de.

Wir freuen uns auf einen Interessanten Nachmittag,
Jochen Schwarz und Ulrike Dörr, Schulleitung AMG

Hinweis: Trinkwasser in Rottweil

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

seit Montagmittag darf in Rottweil ausschließlich abgekochtes Wasser getrunken werden.  Wir haben diese Nachricht zunächst nur über den Schul-Messenger bekanntgegeben in der Hoffnung, dass es sich um eine sehr kurzzeitige Einschränkung handelt. Nun können wir alle den Medien entnehmen, dass dieses Gebot voraussichtlich die ganze Woche gilt:

Artikel vom 18.10.2022 im Schwabo

Bitte geben Sie den Kindern ausreichend Getränke mit, denn der Trinkbrunnen ist von der Maßnahme –trotz aller erstklassigen Filtereinrichtungen – betroffen.

Mit freundlichen Grüßen
Jochen Schwarz

Stundenplanhinweis am Freitag, 14.10.2022

Wie aus dem digitalen Stundenplan seit einer Woche ersichtlich, endet am Freitag, 14.10.2022, wegen einer internen Veranstaltung bis auf wenige Ausnahmen der Unterricht nach der 4. Unterrichtsstunde um 11.05Uhr.

Um die Prüfung des individuellen Stundenplans wird dringend gebeten. 

Für alle Schülerinnen und Schüler, die bis 12.55Uhr im Haus bleiben möchten, ist die Teestube unter Leitung von Lea Bacher, Simona Schönewolf und Frau Dörr geöffnet.

Frau Dörr ist den ganzen Tag als Ansprechpartnerin im Haus erreichbar.

Rückfragen bitte ebenfalls direkt an Frau Dörr.   

Infos zur Schülerbeförderung

Liebe Eltern,

kurz vor den Sommerferien haben wir Sie über die kommende Tarifumstellung ab Januar 2023 informiert.
Der erste Schritt war ja schon im Frühsommer, da alle Schüler ihr (Pass)-Foto dem VVR schicken mussten. Damit nun Ihr Kind ab Januar 2023 eine Fahrkarte bekommt, kommt noch ein Schritt dazu.

Die drei Landkreise Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar sollen zum 01.01.2023 zusammengelegt werden. Alle relevanten Informationen sind im Flyer des Neuen „MOVE“ Verbundes enthalten.

Das Schreiben des VVR erläutert noch wichtige Informationen (Datenweitergabe, Lastschriftverfahren, Widerspruch der Datenweitergabe).

Bitte beachten Sie hierzu Folgendes:

Wie im angehängten Schreiben von VVR aufgeführt, werden die bisherigen Kundendaten (Name, Anschrift, Geburtsdatum, Kontaktdaten und Schule)  automatisch vom VVR dem neuen Vertragspartner MOVE übergeben.
Allerdings muss das SEPA-Lastschriftmandat für die Vertragsfortsetzung neu eingereicht werden. Hierzu verwenden Sie bitte das Formular Verkehrsverbund SBH SEPA-Lastschriftmandat MOVE 2023. Drucken Sie sich die Vorlage aus und füllen sie diese entsprechend aus.
Die in dieser Vorlage genannten Schüler- bzw. Abocardnummern sind auf der Fahrkarte aufgedruckt.
Aufgrund des Datenschutzes senden Sie bitte das ausgefüllte und unterschriebene SEPA Mandat direkt per Post bis allerspätestens 28.10.2022 an folgende Adresse:

Verkehrsbund Rottweil GmbH – VVR
Lehrstr. 50
78628 Rottweil

Sollten Sie der Datenweitergabe zur Vertragsfortsetzung nicht zustimmen, senden Sie bitte wie im Schreiben des VVR, Seite 2 angegeben, Ihren Widerspruch bis 28.10.2022 an den VVR. Dann erhält Ihr Kind ab Januar 2023 keine Fahrkarte mehr.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Ihr Kind die neue Fahrkarte, gültig ab Januar 2023 nur bekommen kann, wenn das SEPA-Mandat ausgefüllt, zurückgeschickt und das Foto an den VVR übermittelt wurde.

Hier finden Sie den Flyer zum neuen Verkehrsverbund:

Hier ist das Infoschreiben des VVR:

Hier findet sich das wichtige SEPA Mandat Formular:

Hier ist noch einmal die Info zum Hochladen des Fotos an den VVR:

Start mit Rückenwind

Rückenwind findet am Mittwoch, 21.9.22, noch nicht statt. 

Am Donnerstag, 22.9.22, finden folgende Kurse in Raum 020 statt:

  • 14.00-15.35 Uhr: Mathe für Klasse 7/8 
  • 15.45-17.20 Uhr: Latein für Klasse 7/8. 

Es handelt sich um Kombikurse Klasse 7/8, da momentan wegen mangelnder Anmeldungen keine Klassenkurse gebildet werden können. Individuelle Unterstützung ist in diesen kleinen Gruppen gewährleistet.

Rückfragen gerne direkt an mich – herzlicher Gruß Ulrike Dörr

Einladung zur Mitgliederversammlung des Fördervereins

Liebe Vereinsmitglieder!

Anbei erhalten Sie die Einladung zu unserer – endlich in Präsenz stattfindenden – Hauptversammlung unseres Vereines.

Ich freue mich sehr, dass endlich wieder eine persönliche Begegnung möglich ist.

Herzlichen Gruß, 
Michael Mittelstaedt

Schreiben des Kultus- und Sozialministeriums

Bitte beachten Sie den “Brief zum Schuljahresbeginn” und die “Einladung – Informationsveranstaltung zur COVID-19-Impfung für Kinder undJugendliche”.

Klein aber fein – auch beim Stadtradeln

Dass auch Wenige viel bewegen können hat die AMG-Schulgemeinschaft beim diesjährigen Stadtradeln eindrücklich bewiesen. Mit leider nur sechs aktiven Radlern haben wir es geschafft, eine mit 250 € dotierte Ehrung für die meisten Kilometer pro Kopf zu ergattern.
Ganz herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Ablauf des ersten Schultags

Das neue Schuljahr beginnt mit der Begrüßung der Schüler der Klassen 5 um 7:50 Uhr im Festsaal. Alle anderen Schüler begeben sich gleich in ihre Klassenzimmer (Info über Monitore und Webuntis).
Die ersten beiden Stunden sind Klassenlehrerstunden.
Der Unterricht endet für alle SuS nach der 5. Stunde (12:05 Uhr).
Für die 5. Klassen gibt es in der ersten Schulwoche ein Sonderprogramm, das den Familien bereits bekannt ist.
Die Kursstufe 1 erhält in der 1.-3. Stunde in 005/006 Einführungsinformationen von Herrn Schlotterbeck. Die Kursstufe 2 kommt erst zur 4.-5. Stunde ebenfalls zur Information durch Herrn Schlotterbeck.
Am Dienstag, 13.9., findet in der 1. Stunde in der Auferstehung-Christi-Kirche der Schülergottesdienst statt.

Für einen ersten Überblick über das neue Schuljahr steht bereits der bekannte Jahresplan zur Verfügung:

Das Leben ist auch ohne Schule schön

Dorothea Schöne wird nach engagierter Tätigkeit in den Ruhestand verabschiedet

Dorothea Schöne

„Reli ohne Dorothea ist wie ein Cappuccino ohne Milchschaum“ – so sehen es die Kollegen am Albertus-Magnus-Gymnasium beim Abschied von der beliebten Lehrerin, Kollegin und Freundin. Dorothea Schöne hat nicht nur das Fach Religion, sondern auch das Miteinander am AMG wesentlich mitgeprägt. Sie war eine unverzichtbare Ratgeberin und trug in allen Situationen mit ihren wertvollen Hinweisen zu guten Lösungen bei. Schule war für Dorothea Schöne nicht nur Berufsalltag und Unterricht, das AMG lag ihr am Herzen und sie war stets bereit, das Schulleben in jeder Hinsicht zu unterstützen. Diese Hingabe an die Pädagogik prägte ihren Berufsweg von Beginn an, zunächst ab 1986 als Pfarrerin in Obersulm-Willsbach, dann übernahm sie in Rottweil ab 1990 einen halben Lehrauftrag am AMG als Schulpfarrerin. Daneben war sie etliche Jahre verantwortlich für die Kinderkircharbeit des Kirchenbezirks Tuttlingen und über 25 Jahre lang konnte man sie regelmäßig mit geistlichen Impulsen bei verschiedenen privaten Radiosendern hören.  Ab 1998 wechselte Dorothea in den Landesdienst und war nicht nur am AMG, sondern kurz auch am OHG in Tuttlingen, der Maximilian-Kolbe-Schule, der Hauptschule in Trossingen und später auch am Droste-Hülshoff-Gymnasium, dem Leibniz-Gymnasium sowie der Erich-Hauser-Gewerbeschule tätig. Entsprechend erfolgte ihre Verbeamtung auf Lebenszeit im Jahr 1999. 2005 folgte die Beförderung zur Oberstudienrätin. In ihrer Zeit an der Schule wirkte Dorothea Schöne in vielen Bereichen, sei es in der Beratung, der Prävention oder auch dem Umgang mit Medien. Bei all dem lag ihr das Wohl ihrer Schüler am Herzen. Dies dokumentierten auch immer wieder Preise des Landesgesundheitsamtes für „rauchfreie Schulklassen“, die ihr und ihren Schülern den Besuch des Freizeitparks Rust, eines Fußballspiels der 1. Mannschaft und eines Fußballspiels der 2. Mannschaft des VfB Stuttgart ermöglichte. Ihre Tätigkeit war begleitet durch die Planung, Vorbereitung und Durchführung unzähliger Schülergottesdienste, die sie stets zu einem besonderen Highlight im Schulalltag werden ließ. In besonderer Erinnerung wird ihr letzter Gottesdienst vor Ostern auf dem AMG-Sportplatz bleiben, der unter dem Thema Wellen die Sorgen der Schüler angesichts der mannigfachen Krisen aufzufangen verstand. Stets aktuell und zeitgemäß waren ihre Botschaften, Religion war für das Hier und Jetzt. Entsprechend beliebt waren Dorothea Schönes Oberstufenkurse. Das Neigungsfach Religion tagte regelmäßig in Beuron, ganzheitliche Erfahrungen waren Dorothea Schöne wichtig. Darüber hinaus war für Dorothea Schöne das Schulleben insgesamt ein wichtiges Anliegen. Mit großer Selbstverständlichkeit begleitete sie Schulklassen ins Schullandheim, engagierte sich bei Schulfesten und Schulveranstaltungen und legte Wert auf das respektvolle Miteinander. Ihre pädagogische Arbeit hatte das Ziel, Emanzipation, Verantwortung und Leistungsbereitschaft zu fördern, dies aber in dem Bewusstsein, dass Menschen Fehler machen und auf Vergebung angewiesen sind. Ihre Handlungen waren geprägt von Empathie und Wertschätzung. Die Begleitung ihrer Schüler begann nicht mit dem Gongschlag und endete auch nicht mit dem Gongschlag. Dorothea Schöne hat den Lehrerberuf gelebt, nicht als Selbstzweck, sondern als gelebtes Ganzes. So haben auch ihre Kollegen sie wahrnehmen und erfahren dürfen: Zugewandt, hilfsbereit und verantwortungsvoll von persönlichen Anliegen bis hin zur Kaffeekassenverwaltung. Alles Tun war geprägt von Freundlichkeit, Herzlichkeit, freudiger Begegnung. Dass diese Eigenschaften auch ihren Ruhestand prägen werden, steht außer Zweifel. Denn mit einem Augenzwinkern rief Dorothea ihren Kollegen beim Abschied aufmunternd zu: Das Leben ist auch ohne Schule schön!

Feriengruß des Schulleiters

Liebe AMG-Schulgemeinschaft,

ich wünsche euch und Ihnen allen schöne erholsame Ferien.
Wir freuen uns auf den Beginn des neuen Schuljahres am 12.9. um 7:50 Uhr im Festsaal oder auf dem Sportplatz.

Jochen Schwarz

Ein Traum wird endlich wieder wahr

Nach zwei Jahren Coronapause ist das Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) endlich wieder in Natz

„Wir dürfen nach Natz!“ dies war für die Schüler der Klassen 6 und 7 die schönste Nachricht im Schuljahr. Nachdem nach Ostern die durch Corona bedingten Einschränkungen fielen, stand für das AMG fest: Auf das Schullandheim dürfen wir nicht nochmals verzichten. Natz gehört zum AMG! Und so brachen Ende Juli gleich zwei Klassenstufen zu einer traumhaften Woche in Natz auf. Die Klassen 6 machten den Anfang und verbrachten die Woche vom 10. bis 16. Juli in Natz, sie wurden abgelöst von den Klassen 7, die vom 16.-22. Juli Südtirol genießen konnten. Inzwischen sind Schüler und Lehrer wohlbehalten und voller Eindrücke, Erlebnisse und Erinnerungen zurück. Fotos, Videos und unendlich spannende Berichte zeugen von einer erfolgreichen und für alle unvergesslichen gemeinsamen Zeit in Natz. Das ereignisreiche und anspruchsvolle Programm startete mit Canyoning im Pustertal. Für die Schüler war dies ein einmaliges Erlebnis: Trotz des eiskalten Wassers war es toll, die Wasserfälle hinunterzurutschen, vom Felsen zu springen und die Angst zu überwinden. Die Erfahrung, das gemeinsam zu machen, hat den Zusammenhalt gestärkt und die Gruppe zusammengeschweißt. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch der Burg Rodeneck. Nach der Wanderung zur Burg wurden die Schüler mit einer traumhaften Aussicht sowie der Besichtigung der berühmten Iwein-Fresken entlohnt. Dort ist die Geschichte des Artusritters Iwein dargestellt, der in Ungnade fällt, sogar wahnsinnig wird und erst nach einem langen Weg durch viele Abenteuer zurück an den Hof und zu seiner Frau Laudine darf. Nach der Besichtigung der Burg wurde nochmals ausgiebig der tolle Blick auf die Rienzschlucht genossen. In Bozen stand natürlich ein Abstecher im Südtiroler Archäologiemuseum an, um der berühmtesten natürlichen Mumie  der Welt einen Besuch abzustatten. Der Gletschermann Ötzi, über dessen Leben und letzte Tage die Ausstellung ausführlich informiert, hat die Erwartungen der Schüler nicht enttäuscht. Nach dem Besuch im Museum war die Vorstellung von der Zeit des Ötzi für alle lebendig und gegenwärtig. Höhepunkt des Schullandheims war dann die Dolomitenwanderung. Es war für viele Schüler eine neue Erfahrung, mit Stehgondeln vom Sellajoch aus auf den Langkofel zu fahren und von dort aus durch die atemberaubende Berglandschaft zu wandern. Den Abschluss bildeten am letzten Tag eine Wanderung in das Städtchen Brixen und eine spannende Rallye durch die Innenstadt. Abgesehen von diesen spektakulären Erlebnissen bot der Schirmerhof perfekte Erholungs- und Regenerationsmöglichkeiten. Das abendliche Bad im Pool sowie das köstliche Essen sind Dinge, die auch Jahre später noch die Erinnerung prägen. Dies bestätigen die alten Hasen aus den  Klassen 9, 10 und 11, die beim Anblick der Fotos schwärmen: Natz – das würden wir sofort wieder machen. Aus diesem Grunde ist die nächste Runde schon fest gebucht: Die kommenden Klassen 6 dürfen sich auf Natz vom 15.-21. Juli 23 freuen. Und auch die begleitenden Lehrer Matthias Engler, Laura Günzer, Philipp Halbe, Dennis Heitinger, Daniel Huber-Winter, Friederike Mezger, Kristina Seitz, Lea Schmelzer, Matthias Schnepf sowie die Schulsozialpädagogin Laura Walter sind sich einig: Wir sind sofort wieder mit dabei – Natz ist und bleibt einfach einmalig.

Elisa Ernst und Emma Herrmann

AMG Schuljahresplaner 22/23

Der neue AMG-Schuljahresplaner beweist: Am AMG ist was los – auch und nach der langen Zeit der Beschränkungen ganz besonders im kommenden Schuljahr. Viele Termine haben wir schon festgelegt – bis zum Start des Schuljahres 22/23 wird mit Sicherheit noch einiges dazukommen. Da ist es wichtig, den Überblick zu behalten! Aus diesem Grund werden wir in jeden Raum im AMG einen Schuljahresplaner in Postergröße aufhängen. Dieser gibt Orientierung und lässt sich mit Folienstift beschriften, um zusätzliche Einträge vorzunehmen.

Ebenso möchten wir Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, und Ihnen, liebe Eltern, die Möglichkeit geben, solch einen Schuljahresplaner zu erwerben.

Der AMG-Schuljahresplaner ist auf stabilem Papier foliert und beschreibbar in drei Größen erhältlich:

  • DIN A4 (1,00 €) (Heftgröße)
  • DIN A2 (1,50 €) (mittleres Poster)
  • DIN A1 (2,00 €) (großes Poster)

Die Klassenlehrer werden bei der Zeugnisausgabe am Mittwoch, 27.7.2022, nachfragen, wer einen solchen Schuljahresplaner mit den aktuellen Daten September 22 in welchem Format bestellen möchte.
Ebenso sind Bestellungen direkt über doerr@amgrw.de möglich. Bestellungen sind möglich bis einschließlich 16.9.2022.

Rückfragen und Anregungen nehme ich gerne auf!
U. Dörr

Rückenwind hat Flaute…

Liebe Schülerinnen und Schüler,

da das wohlverdiente Schuljahresende bevorsteht, findet der Rückenwind ab 14.7.2022 bis Ferienbeginn NICHT mehr statt.


Im nächsten Schuljahr geht es weiter.

Gute Zeit, U. Dörr

Wer ist am besten im ganzen Land?

Natürlich das Tennis-Team des AMG, das heute den 1. Platz im Bundeswettbewerb der Schulen 2021/2022 gewonnen hat!

Nach starken Siegen in der Vorrunde, in welcher das AMG gegen Mannschaften aus dem gesamten Regierungspräsidium Freiburg spielte, qualifizierten sich die Tennismädchen souverän für das Landesfinale am 11./12. Juli in Singen. Dabei gewannen sie in der Vorrunde gegen die Gymnasien aus Villingen (5:1) Radolfzell (6:0) und Oberkirch (4:2).

Allein das Erreichen des Landesfinales war für alle Spielerinnen und Betreuer ein Highlight. Im Landesfinale traten die AMG-Mädels aus den Klassen 7-11 zunächst im Halbfinale gegen das Gymnasium Buchen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis an. Nach den Einzeln (3:1) war für das AMG-Team bereits klar, dass sie am nächsten Tag zum ersten Mal das Finale um den Landessieg spielen durften. Dabei war es dem unglaublichen Engagement der Eltern zu verdanken, dass die Tennismädels gegen das hochkarätig besetzte Team aus Plochingen in Bestbesetzung an den Start gehen konnten. So wurde beispielsweise eine Spielerin nach dem Finale direkt zur Sportexkursion nach Imst gefahren, nachdem eine andere Schülerin einen Tag früher von der Trierfahrt zurückgeholt wurde. Doch der Einsatz aller Beteiligten hat sich mehr als gelohnt. Mit Ehrgeiz, Motivation und äußerst guten Nerven konnten zu Beginn die Geschwister Zoé und Amy King ihre engen Einzel an den Positionen 3 und 4 jeweils im entscheidenden Matchtiebreak für sich entscheiden. Steffi Schmid gewann anschließend an Position 1 nach einem spannenden ersten Satz den zweiten Durchgang deutlich und holte somit den dritten Punkt für das AMG. Einzig Irina Ghinea unterlag an Position 2 ihrer sehr stark auftrumpfenden Gegnerin. Nach allen Einzelbegegnungen stand fest, dass das AMG noch ein Doppel für den Sieg benötigte. Auf der Grundlage einer taktischen Doppelaufstellung spielten Zoé und Steffi gemeinsam im ersten Doppel. Im zweiten traten Irina und Amy an, mussten sich jedoch trotz guter Leistung geschlagen geben. Damit war für die beiden Mädels im ersten Doppel klar: Wir müssen gewinnen. Allerdings sah es auch hier anfangs schlecht aus. Der 1. Satz ging mit 5:7 an die Gegnerinnen. Steffi und Zoé kämpften sich aber im zweiten Satz ins Match zurück und gewannen diesen souverän mit 6:1. Nun musste auch hier der Matchtiebreak über Sieg oder Niederlage im Finale entscheiden. Durch effektive Volleys von Zoé King am Netz und starken Grundlinienschlägen von Steffi Schmid erkämpften sich die beiden den Sieg und nach zwei langen Tagen bei sehr hohen Temperaturen hieß es verdientermaßen: Spiel, Satz und Sieg für das Albertus-Magnus-Gymnasium Rottweil.  Die Erleichterung und Freude nach dem letzten Ballwechsel war bei den Mädels, Eltern und betreuenden Lehrern riesengroß. Somit gewinnt das kleine, aber mehr als feine AMG das Landesfinale im Tennis und freut sich über den Titel der „besten Schulmannschaft Baden-Württembergs“. Ein besonderer Dank gilt den Lehrkräften Daniel Huber-Winter, Jutta Dönmez, Helen Großhans und Stefan Horn, welche die Mädels an den Spieltagen begleiteten und betreuten.

Die Spielerinnen von links nach rechts: Steffi Schmid, Lia Hofmeyer, Jula Bertsch, Amy King, Zoe King, Irina Ghinea
Sommermärchen mit Hindernissen

Schüler der Albertus-Magnus-Gymnasiums treffen Hexen, Gladiatoren, römische Bürger und Winzer in Trier

„So viel Kultur an einem Wochenende hätte ich nie für möglich gehalten“ meint Leon am Tag nach Trier. Für 4 Tage tauchten die AMGler in das pulsierende Leben der ehemaligen Kaiserstadt Trier ein. Von Freitag, 8.7.2022, bis Montag 11.7.2022, verbrachten die Klassen 10 gemeinsam mit der KS 1 beeindruckende Tage mit viel Kultur, Genuss und unendlich spannenden Impressionen. Begleitet wurden sie von den Trierexperten des AMG Joachim Pilarecyk, Claudia Mende und Pfarrer Jürgen Rieger, die es sich nicht nehmen lassen, alljährlich mit den Klassen 10 einen Wochenendtrip nach Trier zu unternehmen. Für die AMGler als eingeschworene Lateiner ist dies der Lohn für das mit Klasse 10 am AMG ganz selbstverständlich bescheinigte Latinum. Da wegen der Pandemie in den vergangenen beiden Jahren auf dieses Highlight verzichte werden musste, haben sich auch die Schüler der KS 1 diesem Abenteuer angeschlossen. Denn ein Abenteuer war es ganz bestimmt, darin sind sich Leon und Cesare bei der Redaktionssitzung einig. Logiert wurde im Warsberger Hof im Herzen von Trier, so dass die Schüler die Atmosphäre der Stadt durchgehend spüren und genießen konnten. Und so ging es auch gleich nach einer langen, aber am Ende doch pünktlichen Zugfahrt in Trier mit einer Hexenführung los. Unter dem Motto „Hexenwahn“ tauchten die Schüler in das Schicksal einer im 17. Jahrhundert verfolgten Hexe, deren Nachfahrin immer wieder auch die heutige Sicht dieses Phänomens betrachtete. Auf dem Weg durch die in der Dämmerung liegende Stadt wurden die Schüler Zeugen einer aufregenden Verfolgung. Nach der Hexenjagd ging es zum Moselfest, um die Gemüter ein wenig zu beruhigen. Die Nacht war kurz, denn am Folgetag warteten bereits um 9.00 Uhr die Gladiatoren im Amphitheater. Die Schüler folgten dem Gladiator Valerius durch das Theater und erlebten die Anspannung, den Lärm und die Gefahren eines Kampfes hautnah. Ergreifender kann eine Führung kaum sein. Entsprechend wach machte sich die Gruppe auf den Weg zu einer Moselfahrt, um Trier auch vom Wasser aus kennenzulernen. Bei strahlender Sonne schipperten die Schüler die Mosel auf – und abwärts und konnten ein wenig durchatmen, bevor es ins Landesmuseum ging. Hier stand die Sonderausstellung „Der Untergang des Weströmisches Reiches“ auf dem Programm. Zum Thema „Plünderung“ wurde spontan ein Rollenspiel inszeniert. Auf diese Weise wurde auch das Museum zu einem Ort authentischer Erfahrung. Die Komplexität des Untergangs wurde in dieser Ausstellung für die Schüler eindrücklich erfahrbar. „Viel spannender als im Unterricht, wenn es stets um einzelne Aspekte geht“ fasst Cesare seine Erfahrungen mit dieser Ausstellung  zusammen. Den Sonntag begannen die Schüler mit einem Besuch der Gruften in St. Maximin. Außerhalb der römischen Stadtmauer, nördlich der Porta Nigra, haben die antiken Trierer ihre Toten bestattet. Eine Unmenge an Sarkophagen reicher römischer Bürger sowie der Bischöfe beeindruckten die Schüler und bewiesen die interkulturelle Geschichte der Stadt. Im Anschluss erwartete ein römischer Bürger standesgemäß mit Toga  die Schüler zu einer Führung durch das antike Trier. Auf dem Programm standen die Porta Nigra, die Basilika sowie die Kaiserthermen. Nach diesen vielfältigen Eindrücken hatten sich die Schüler einen ruhigen Ausklang des Sonntages verdient. Am Montag kam man dann wieder in der Neuzeit an: Mit dem Rundgang durch das Karl-Marx-Haus statteten die Schüler dem wohl bekanntesten Bürger Triers einen Besuch ab. Nach einem Lunch auf dem sonnigen Marktplatz von Trier begann dann die Hindernisstrecke: Die deutsche Bahn wurde ihrem Image in jeder Hinsicht gerecht: Nach Abfahrt in Trier wurden die Schüler von der Nachricht überrascht, dass in Stuttgart die vorgesehenen Züge ausfallen – die Ankunft in Rottweil stand im wahrsten Sinn des Wortes in den Sternen. Doch auf Umwegen und unter Nutzung der S-Bahn kam es dann mit viel Verspätung doch noch zu einem Happy End, sprich der Ankunft am Bahnhof Rottweil. Und auch wenn am Dienstag für die KS1 Prüfungen auf dem Programm standen, steht für Cesare und Leon fest: So ein Wochenende motiviert mehr als jede gute Note. Für beide hat sich der Besuch in Trier besonders gelohnt, da sie dem Lateinunterricht auch in der Kursstufe treu geblieben sind. „Die beeindruckenden Erfahrungen in Trier zeigen, dass die Römer und ihr Latein auch und gerade heute sehr wichtig für unsere kulturelle Identität sind“, darin sind sich Leon und Cesare absolut einig. Für 2023 ist das Trierwochenende des AMG übrigens schon gebucht!

Autoren: Schülerredaktion AMG, Cesare Schiattarella, Leon Smojver

Die Abiturienten des Albertus-Magnus-Gymnasiums blicken selbstbewusst auf die zurückliegenden Jahre zurück

Das Wichtigste, das die Schule uns beigebracht hat, stand nie auf dem Lehrplan

„Vielleicht ist es beim Abitur nicht das Wesentliche, die schulischen Leistungen zu würdigen. Sondern vielleicht brauchte es für jeden einzelnen von uns diese Herausforderung, um herauszufinden, welches der eigene Weg ist.“ So fassen die Abiturienten Karla Rieker und Lara Raff ihre Erfahrungen der letzten Monate zusammen. Wie wichtig gerade diese Eigenständigkeit in der heutigen Zeit ist, betonte zuvor der Schulleiter Jochen Schwarz. „Die Welt, in die Sie nun selbstständig gehen, ist – anscheinend – eine Welt der Krisen, der Warnungen, der Drohungen.“ Über die bedrückende Realität hinausgehend belaste zusätzlich das beständige Ankündigen verschiedenster möglicher, mehr oder weniger wahrscheinlicher Übel und Unglücke. Angesichts dieser Perspektive haben die Abiturienten selbst den Ausweg gefunden, wie ihre Rede zeigte. Den eigenen Weg gehen, Verantwortung übernehmen, genau das sei, so Jochen Schwarz,  das Ziel und der Kern  der humanistischen Bildung, die die Abiturienten am AMG – hoffentlich – geprägt hat. So sei das Abitur, das die Schüler mit höchstem Einsatz erworben haben, auch der Auftrag für die Übernahme von Verantwortung. Dass die Abiturienten des Jahrgangs 2022 dazu bereit sind, wird in ihren Worten deutlich: „Jeder einzelne von uns kann stolz auf sich sein, diese Herausforderung bestanden zu haben. Wir alle haben uns zu uns selbst entwickelt, und es gibt keine schönere Sache, als zu dem zu werden, der du wirklich bist. Wir sind hier am Albertus-Magnus-Gymnasium erwachsen geworden, und wir möchten uns herzlich bedanken bei all den Menschen, die uns hierbei begleitet haben.“ Dieses Fazit der Abiturienten bezeugte eindrücklich das Gefühl der Dankbarkeit für das gemeinsam erreichte Abitur. Die Feierlichkeiten im Festsaal am 29.6.2022 mündeten in einen gemeinsamen Umtrunk im Säulengang, bei dem auch der ganz persönliche Dank nicht zu kurz kam.

Der Abiturjahrgang 2022 bei der akademischen Feier im Festsaal

Die Abiturienten sind: Lorine Asmus – Deißlingen ; Amon Augstein – Rottweil; Carlotta Bertsche – Rottweil Neufra; Leonie Dreiwurst – Sulz; Matthias Göhler – Rottweil; Noemi Haas – Deißlingen; Felix Haller – Deißlingen Lauffen; Lisa Heide – Dietingen Irslingen; Maximilian Held – Bösingen; Lara Hofmeyer – Dietingen; Hanna Mauritz – Dunningen; Sebastian Müller – Bösingen Herrenzimmern; Lara Raff – Rottweil; Indira Raimann – Rottweil; Karla Rieker – Deißlingen, Paul Römer – Dietingen; Katrin Rupp – Rottweil, Lukas – Dunningen; Jaqueline Schmid – Dotternhausen; Thore Schrader – Rottweil; Laura Skopek – Rottweil; Felix Stickel – Dietingen; Julian Weit – Dunningen; Lena Wernz – Dunningen; Moritz Wirth – Zimmern.

Das Zertifikat des Europäischen Gymnasiums erhielten Lara Raff und Karla Rieker für die Belegung zweier alter und moderner Sprachen bis zum Abitur.

Zusätzlich legten Lena Kammerer, Sebastian Müller, Lara Raff, Indira Raimann und Karla Rieker das Hebraicum im Rahmen der Abiturprüfung ab.

Paul Biswurm und Shenice Rapp aus Klasse 10 bestanden ebenso im Kontext des Abiturs das Graecum.

Preise: Amon Augstein, Noemi Haas, Lisa Heide, Lara Raff, Indira Raimann, Lukas Schick, Moritz Wirth.

Belobigungen: Lara Hofmeyer, Karla Rieker.

Sonderpreise: Scheffelpreis für besondere Leistungen im Fach Deutsch und gute literarische Kenntnisse: Karla Rieker; Preis der Stiftung „Humanismus heute“  für hervorragende Leistungen in den Fächern Latein und Griechisch: Aman Augstein, Sebastian Müller, Lara Raff, Indira Raimann; Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft: Lukas Schick, Noemi Haas, Katrin Rupp; Preis der Deutschen Mathematiker Vereinigung für sehr gute Leistungen in Mathematik: Lukas Schick.

Schulpreise: Für sehr gute Leistungen im Fach Englisch: Lara Raff, Karla Rieker; Französisch: Carlotta Bertsche, Lisa Heide; Latein: Lara Hofmeyer, Lara Skopek; Hebräisch: Lara Raff, Karla Rieker; Biologie: Lisa Heide, Indira Raimann; Geschichte: Lara Raff, Lukas Schick; Gemeinschaftskunde: Amon Augstein; Musik: Leonie Dreiwurst, Sebastian Müller; Mathematik: Moritz Wirth.

Für ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes wurde Indira Raimann vorgeschlagen.

Schüler steigen in die Pädagogik ein

Schüler des AMG und des DHG können endlich wieder am Schülermentorenprogramm des BDKJ Rottweil teilnehmen.

Clara, Hannah, Filippa und Anne sind sich sicher: Pädagogik ist unser Ding. Schon lange engagieren sich die Mädchen in der Mittagsbetreuung und begleiten die Schüler der Unterstufe durch den Schulalltag. Nach zwei Jahren Pause wegen Corona können sich die motivierten Schüler nun endlich wieder offiziell zum Jugendbegleiter qualifizieren. Joachim Pilarecyk und Silvie Kech-Kuster, Koordinatoren der Ganztagesbetreuung am AMG und DHG, legen großen Wert auf diese qualifizierte Ausbildung und pflegen daher seit Jahren den Kontakt zum BDKJ Rottweil. Greta Wycisk, ehemalige AMG-Schülerin, leitet dort inzwischen die Jugendarbeit und führt mit großem Engagement die Workshops für angehende Jugendbegleiter durch. So auch in diesem Jahr: Am 22.6.2022 traf die AMG/DHG-Gruppe am späten Nachmittag im Tagungsort Zimmern u.B. ein. Für zwei Tage und Nächte war das Gemeinzentrum nun der intensive Ausbildungsplatz der 10 Schüler der Klasse 9 des AMG sowie 4 Schüler der Klassen 9 und 10 des DHG. Joachim Pilarecyk war als Frontmann die gesamte Zeit Ansprechpartner und Begleiter. Silvie Kech-Kuster übernahm insbesondere auch thematische Einheiten, um die Schüler auf ihre Verantwortung beim Einsatz in der Schule vorzubereiten. Von Seiten des BDKJ standen leitend Greta Wycisk mit dem FSJler David sowie dem Teamer Fidelis den Schülern zur Seite. Von Erlebnispädagogik, über Konfliktbewältigung, Motivation, Rechte und Pflichten sowie einem Kompaktmodul Schulrecht stand alles auf dem Programm. Neben dem Learning by Doing war auch Reflexion sowie Kreativität gefragt. Eine wichtige Aufgabe war die Entwicklung eigener Projekte für die jeweilige Schule. So sind die Planungen für das kommende Schuljahr zur Einrichtung eines Escaperooms sowie für eine Schulhausübernachtung in vollem Gange, um die neuen Kenntnisse, Eindrücke und Erfahrungen im Schulalltag umzusetzen. Spannend wurde es am letzten Abend, an dem ein Crimedinner auf dem Programm stand. Man versetzte sich ins Ende des 19.Jahrhunderts nach Kaktuscity, wo ein mysteriöser Todesfall und der geplante Eisenbahnbau die Menschen in Atem hielten. Vertreter des Eisenbahnbaus, Detektive, Kriminelle und einfache Bürger trafen an diesem Abend im Saloon aufeinander und versuchten ihre Interessen durchzusetzen. Stärkung bot das reichhaltige Buffet, welches alle gemeinsam vorbereitet hatten. Die Atmosphäre war durch die gelungenen Verkleidungen unglaublich authentisch, der Abend war viel zu schnell zu Ende und der Mord blieb ein Rätsel. Aber man bleibt ja in Verbindung: Nach weiteren Erfahrungen der Projektgestaltung vor Ort in den beiden Schulen freuen sich die Teilnehmer auf das Abschlussgrillfest am 25.7.2022, an dem auch die offiziellen Urkunden ausgegeben werden. Dann haben die Schüler es schwarz auf weiß: Sie dürfen sich als Schülermentoren in allen Bereichen der Pädagogik engagieren, sei es in der Schule oder auch der Gemeinde oder dem Verein. Die Ausbildung hat sich aber nicht nur gelohnt, sondern war auch richtig cool und spannend – darin sind sich Clara, Hannah, Filippa und Anne mit allen anderen einig.

Autoren: Joachim Pilarecyk, Schülerredaktion AMG

Ganztagesbetreuung am 27. und 28.6.

Liebe Eltern der Klassen 5-7,
liebe Schülerinnen und Schüler,

da am Montag, dem 27.6.2022, der gesamte Unterricht wegen des mündlichen Abiturs an unserer Schule ausfällt, findet auch die Ganztagesbetreuung an diesem Tag nicht statt.

Am Dienstag, dem 28.6.2022, werden dann sowohl der Unterricht als auch die Ganztagesbetreuung wieder stattfinden. 
Frau Siedler ist am Dienstag, dem 28.6.2022, wieder wie gewohnt von 12.00 – 15.35 Uhr für die Schülerinnen und Schüler da.

Mit herzlichem Gruß
Ulrike Dörr

Ausfahrt in den Europapark

am kommenden Montag, den 27.6.22, bietet die SMV einen Ausflug in den Europapark an. An diesem Tag findet wegen der mündlichen Abiturprüfungen kein Unterricht statt.
Die Anmeldung erfolgt am Dienstag, den 21.6., und Mittwoch, den 22.6., in der ersten großen Pause bei den Tischen in der 2er Ebene.
Das Anmeldeformular finden Sie hier. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte geben Sie ihrem Kind einen Umschlag mit, der mit Name und Klasse Ihres Kindes beschriftet ist. In diesem Umschlag sollen sich das unterschriebene Anmeldeformular und der Unkostenbeitrag von 52 € (genau) befinden.
Wir bitten die Kurzfristigkeit zu entschuldigen, die sich organisatorisch auch mit den Pfingstferien begründet.

Endlich wird der Zusammenhalt wieder spürbar

Schüler der Klassen 8 des Albertus-Magnus-Gymnasiums erleben intensive Tage der Gemeinschaft im Schwarzwald

„Wir sind wirklich die Loser – durch Corona gab es für uns weder Exkursionen noch das Schullandheim in Natz“ so fasst Nicki die letzten zweieinhalb Schuljahre zusammen. Gerade der einwöchige traditionelle  Aufenthalt der Unterstufe in Südtirol ist ein Highlight, dem alle AMGler ab Klasse 5 entgegenfiebern. Hatten die Klasse 8 also einfach nur Pech?  Glücklicherweise empfanden auch die Klassenlehrer Matthias Engler, Claudia Mende, Friederike Mezger und Petra Schad dieses Defizit und organisierten spontan ein Kurzschullandheim im Schwarzwald, sobald auch in der Schule wieder der ‚normale‘ Unterrichtsbetrieb ohne Masken und Testen Einzug hielt. Für alle stand fest: Wir wollen  Gemeinschaft wieder im Miteinander erfahren. Dies war Ziel des gesamten Projekts. So nimmt es nicht wunder, dass das Erleben der Natur, Wanderungen und Gemeinschaftserlebnisse im Vordergrund standen. Am 16.5. ging es in aller Frühe mit dem Bus Richtung Schwarzwald. Ziel war das Naturfreundehaus Badener Höhe. Das Haus liegt mitten im nördlichen Teil desNationalpark Schwarzwald auf 880 m Höhe abseits der Schwarzwaldhochstraße in ruhiger Lage. Das klingt romantisch, erforderte jedoch bereits bei der Anreise die erste Wanderung. Die letzten Kilometer musste die Gruppe zu Fuß zurücklegen. Und um keine Zeit zu verlieren, ging es nach Bezug der Zimmer gleich weiter zum nächsten Fußmarsch, diesmal 12 km mit dem Ziel des Friedrichsturms. Der beeindruckende Ausblick entlohnte zumindest für die Strapazen des ersten Tages. Das zünftige Abendessen sowie der anschließende Spieleabend taten allen Beteiligten nach dem ersten langen Tag in der Natur richtig gut. Am Folgetag ging es zum Bolzplatz in Herrenwies, wo sportliche Betätigung (Fußball, Federball, Beachball, Boule) sowie Geschicklichkeitsspiele auf dem Programm standen. Nach dem Mittagessen erfolgte der Besuch des Klettergartens. Hier war für wirklich jeden etwas geboten. Individuelle und gemeinsame Stärken konnten in vielfacher Weise auf den unterschiedlichsten Routen erprobt werden. Der Höhepunkt dieses Tages war allerdings das Lagerfeuer nach dem Abendessen. Die Bobbahn Mehliskopf am dritten und bereits letzten Tag schlug dann für einige Teilnehmer alles: So mancher Schüler konnte gar nicht genug bekommen und fuhr die Route mehrfach ab. Besonders viel Spaß machte es zu zweit, so dass sich immer wieder neue Teams bildeten. Nach einer Stärkung im Naturfreundehaus ging es dann wieder wandernd auf den Rückweg. Drei Tage, viel Natur, einige Blasen an den Füssen und ganz viele gemeinsame Eindrücke ließen die Schüler zufrieden und entspannt in den Bus zurück nach Rottweil steigen. Diese Exkursion war mit ihrem Schwerpunkt der Gemeinschaftsbildung sowie der Naturverbundenheit des Programms für manchen Schüler anders als gewohnt, doch eines hat sich erfüllt: Die Klassen 8 sind nach der langen Zeit der Pandemie mit ihren Einschränkungen und Belastungen wieder  zusammengewachsen. „Das hätten drei noch so spannende Unterrichtstage nie vermocht“, da sind sich Nicki und ihre Klassenkameraden ganz sicher. Schule ist eben so viel mehr als Unterricht. Das Engagement der Klassenlehrer hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn auch im Schulalltag tragen jetzt die in diesen drei Tagen neu geknüpften oder neu belebten Freundschaften.

Vgl. den Artikel in der NRWZ vom 3.6.2022

AMG-Mysterienspiel-Gruppe in Überlingen und in Stuttgart beim Katholikentag 

„Schönheit der Künste – Schöpferisch das Leben teilen und gestalten“

Beim Katholikentag in Stuttgart zeigte die  Mysterienspiel-Gruppe des Albertus-Magnus-Gymnasiums Rottweil unter der Leitung von Veronika Heckmann-Hageloch ihr Mysterienspiel „Schönheit der Künste – Schöpferisch das Leben teilen und gestalten“ innerhalb des kulturellen Rahmenprogramms. Sie war aus einem großen Bewerberkreis ausgewählt und eingeladen worden. Die Gruppe besteht derzeit aus Jugendlichen ab Klasse 7 aus AMG, DHG, Realschule, Maximilian-Kolbe-Schule sowie drei Mitwirkenden, die nach dem Abitur im vergangenen Jahr jetzt ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren. Die Rottweiler Regionalkantorin Lisa Hummel gab durch ihr Orgelspiel der Aufführung einen besonderen musikalischen Glanz und erhielt dafür auch Sonder-Applaus. Die Rottweiler Mysterienspiel-Gruppe erfüllte die am Feuersee romantisch gelegene neugotische Johannes-Kirche mit einem eindrucksvollen Farbenspiel durch zarte seidene Fahnen und prächtige Kostüme aus verschiedenen Epochen. Das Leitwort des Katholikentages „Leben teilen“ spiegelte sich in den verschiedenen Künsten Literatur, Architektur, Bildende Kunst und Musik, durch die Menschen im schöpferischen Tun auch ihre kreativen Kräfte teilen. Die Aufführung am Samstag war gut besucht und fand ein begeistertes Publikum. Darüber freute sich die Theater-Gruppe, denn sie wusste ja, dass die ca. 27 000 Teilnehmer des Katholikentages aus über 1500 Veranstaltungsangeboten auswählen konnten.  Die Gruppe nützte selbst auch die Gelegenheit, nach der Aufführung des Mysterienspiels am Vormittag, das „Flair des Katholikentags“ , die festlich-fröhliche Stimmung, in der Stuttgarter Innenstadt mit zahlreichen Informations-Ständen und Musik-Tribünen bei bestem Wetter auf sich wirken zu lassen. Bei vielen Begegnungen und auch in den Veranstaltungen war immer wieder spürbar, dass die Menschen sich nach Frieden und Reformen in der Kirche sehnen.   

Am Sonntag vor der Fahrt nach Stuttgart hatte die Albertus-Magnus-Mysterienspielgruppe in Überlingen bereits eine erste Aufführung im wundervollen spätgotischen St. Nikolaus-Münster, ebenfalls mit Lisa Hummel an der Orgel. Auch dort war das Spiel gut besucht und hat großen Anklang gefunden, wie es auch der Leiter der Seelsorgeeinheit, Pfarrer Bernd Walter, der Gruppe gegenüber ausgedrückt hat. 

Information:

Am Mittwoch, 29. Juni und am Sonntag, 3. Juli im Heilig-Kreuz-Münster Rottweil, jeweils um 20 Uhr.  
Der Eintritt ist immer frei, um Spenden wird gebeten.

Aktuelle Informationen unter www.mysterienspiel.de

Überlingen Münster

 

Nadja Klier und Ingo Hasselbach zu Besuch am AMG

„Es ist, als ob du eine Petersilie ausziehst, und sie zum Lorbeer setzt. Es ist so schwer, dann groß und stark zu werden.“- das antwortet Nadja Klier auf die Frage, wie es ihr nach der Zwangsausbürgerung aus der DDR nach West-Berlin erging. Nadja Klier (geboren 1973) und ihr Partner Ingo Hasselbach (geboren 1967) sind beide in der DDR aufgewachsen, jedoch in völlig unterschiedlichen Familien: Während Ingo Hasselbach in einer DDR-treuen Familie groß wird, erfährt Nadja Klier das Gegenteil. Als Tochter der DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier, die wiederholt Kritik an der DDR äußerte, gerieten sie und ihre Familie ins Visier der Stasi. Ingo Hasselbach wurde zum einen wegen des Ausrufs: „Die Mauer muss weg!“ mehrmals inhaftiert, zum anderen, weil er ein Punk war. Das allein reichte aus, um als Staatsfeind im Gefängnis zu landen. In seiner langen Haftzeit ohne viel Kontakt zu seiner Familie und Freunden, radikalisierte er sich und wurde nach dem Mauerfall ein aktives Mitglied der Neonaziszene. Nach seinem Ausstieg gründete er die Organisation „Exit“ mit, um anderen Neonazis bei ihrem Ausstieg zu helfen. Nadja Klier arbeitet zurzeit an einer interaktiven Wissensplattform namens „DDR-Box“, durch die sie digital auch Jüngeren hilft, Geschichte zu verstehen. Gemeinsam besuchen die beiden als Zeitzeugen Schulen, um den Schülern von ihren prägenden Erlebnissen zu erzählen, und bringen somit Geschichte hautnah ins Klassenzimmer.

Vor wenigen Tagen kamen Nadja Klier in Person und Ingo Hasselbach über den Bildschirm nach Rottweil, um den Schülern der Klassenstufe 10 des Albertus-Magnus-Gymnasiums von ihren Geschichten zu erzählen und Fragen zu beantworten. Dies wurde durch die Konrad-Adenauer-Stiftung Stuttgart und das Engagement der Geschichtslehrerin Michaela Gerhardt ermöglicht.

Zur Vorbereitung wurde der Film der beiden Zeitzeugen „Wir wolln Euch mal wat fragen!“ gezeigt, danach kamen die Schüler mit ihnen ins Gespräch. Trotz der lockeren Atmosphäre zwischen den Referenten und den Schülern war den Jugendlichen die Betroffenheit deutlich anzumerken, als sie aufmerksam den Worten von Nadja Klier und Ingo Hasselbach folgten. Ingo Hasselbach berichtete unter anderem von seiner Inhaftierung in den Gefängnissen der DDR und den Methoden des Regimes, „politische Gegner“ physisch und psychisch zu brechen. Nachdem Nadja Klier aus ihrem Buch „1988 Wilde Jugend“ vorgelesen hatte, war es zunächst still im Klassenraum. Den Schülern ging durch den Kopf, wie es wohl wäre, sein gesamtes Leben von heute auf morgen zurücklassen zu müssen und durch eine Mauer von seinen Freunden getrennt zu sein. Nadja Klier erzählte auch davon, wie ihre beste Freundin nach ihrer Ausbürgerung anfing, sie zu bespitzeln, weil ihr von der Stasi die Aussicht darauf gegeben wurde, sie dadurch schneller wiedersehen zu können.                          

Nach dieser lebendigen Geschichtsstunde verließen die Schüler das Klassenzimmer tief beeindruckt von den Erlebnissen von Nadja Klier und Ingo Hasselbach. Und reicher geworden um die Einsicht, dass es ein Privileg ist, in einer demokratischen Gesellschaft frei von Unterdrückung zu leben.

Nachdem Freya Klier den Geschichtsunterricht am AMG über viele Jahre mit ihren Vorträgen bereichert hat, freut sich die Schulgemeinschaft nun darüber, dass diese Tradition in den Besuchen von Nadja Klier und Ingo Hasselbach ihre Fortsetzung findet.

Cosima Haller und Helena Schwarz

Ein Koffer steht noch in Hyères

Schüler des AMG erleben einen traumhaften Vorsommer in der französischen Partnerstadt

Alles begann im Dezember: Die Französischschüler der Klassen 9 machten sich daran unter Initiative ihrer Französischlehrerin Jutta Dönmez eine digitale Brücke in Form von regelmäßigen Chats mit den Austauschpartnern in Hyères aufzubauen. Auf diesem Wege entwickelten sich bereits im Vorfeld enge Freundschaften mit den französischen Partnern. Am 6.5.22 war es dann endlich soweit:  Die AMG-Gruppe machte sich nach der langen durch Corona bedingten Ausflugsabstinenz unter Begleitung von Jutta Dönmez und Claudia Mende auf den Weg nach Hyères. Gleich nach der Ankunft deckte man sich mit französischen Spezialitäten ein, um dann in den mobile homes in Hyères Einzug zu halten. Und natürlich durfte das erste Bad im Meer nicht fehlen. Die folgenden Tage waren geprägt durch intensives Kennenlernen der Stadt Hyères , der Umgebung sowie der französischen Austauschschule. Dabei waren die französischen Austauschpartner ständige Begleiter und mehr und mehr echte Freunde. Die Erkundungen fanden teils individuell mit dem französischen Partner oder in Gruppen statt, so dass wirklich jeder auf seine Kosten kam und auch eigene Schwerpunkte setzen konnte. Ein besonderes Highlight  war der Besuch bei den französischen Gastfamilien. Die Gastfreundschaft war überwältigend, Geschwister zweier Gastgeschwister waren sogar bereits zum Austausch am AMG. In den Familien entstanden viele sehr persönliche Eindrücke französischer Kultur und Lebensgewohnheiten. Der Tag wird allen in ganz besonderer Erinnerung bleiben. So auch der Schulalltag an der französischen Schule: Clara ist erstaunt über die Coolness oder auch Unverschämtheit mancher Schüler, die im Unterricht trotz Zurechtweisung durch den Lehrer demonstrativ schlafen. Die Lehrer seien sehr viel strenger, wohl auch zu Recht. Valeriya berichtet von der Schule als geschlossener Anstalt, die man während des Tages nicht verlassen dürfe. Freistunden würden unter strenger Aufsicht verbracht. Bei den Begegnungen in der Schule lernten jedoch nicht nur die AMG-Schüler Neues: Hannah konnte ihren französischen Mitschülern erfolgreich manch schwäbischen Begriff beibringen und natürlich wurden auch typische Souvenirs aus dem Schwarzwald thematisiert und erklärt, nicht zuletzt die berühmte Kirschtorte. Gegen Ende intensivierten sich die gemeinsamen Unternehmungen am Strand und die Rottweiler Schüler konnten mit den Franzosen den ersten Geschmack von Sommer ausgiebig genießen. Sei es beim Kanufahren, Abendessen oder dem Ausklingen des Tages mit Gesprächen, Uno, Volleyball, Schwimmen oder einfach Chillen. Nach einem letzten gemeinsamen Tag in Hyères, der nochmals dem ausgiebigen Bummeln, Genießen und Erkunden gewidmet war, kam der Abschied am 13.5.22 viel zu schnell. Hannah, Clara, Melanie und Valeriya sind sich einig: es gibt keinen aus der Gruppe, der nicht sofort seinen Koffer packte um wieder nach  Hyères aufzubrechen.  Doch bis zum nächsten Mal bleibt wenigsten die digitale Verbindung, die seit den persönlichen Begegnungen so viel fester geworden ist.

Schülerredaktion AMG

AMG Gruppe in Hyères mit den französischen Partnern (Fotos: Dönmez)
Das Beste kommt zum Schluss

Am Albertus-Magnus-Gymnasium endet das schriftliche Abitur mit Hebräisch

Indira Raimann, Karla Rieker, Sebastian Müller, Lara Raff, Lena Kammerer mit ihrer Hebräischlehrerin

Schriftliches Abi? Das ist doch vorbei – so hören Indira, Karla, Lara, Lena und Sebastian es am Wochenende von allen Seiten.  Von wegen: Am AMG wurden am Montag, 9. Mai, und Dienstag, 10. Mai,  noch zwei ganz besondere Fächer geprüft: Indira, Karla, Laura und Sebastian hatten sich für Griechisch und Hebräisch als schriftliche Prüfungsfächer entschieden. Eine Option, die es so nur am AMG gibt. Während Griechisch zu den regulären schriftlichen Fächern gehört, kommt Hebräisch noch on top. Doch lohnt es sich, solche Extras auch noch auf sich zu nehmen? Auf jeden Fall – darin sind sich die Prüflinge einig, die am Folgetag bereits wieder vereint im Hebräischunterricht die Vorbereitungen für die mündliche Prüfung angehen. Seit Klasse 9 lernen die Schüler am AMG Hebräisch als zusätzliches Wahlfach. Die Begeisterung ist groß, aber nicht alle gehen den Weg bis zur Abiturprüfung. Das muss aber auch gar nicht sein. Denn Hebräisch zu lernen ist in jedem Fall eine große Bereicherung. Mit Erlernen der Sprache öffnet sich die Welt der Religion, der Bibel und der Kultur auf neue Weise. Toleranz und Vergangenheitsbewältigung sind ein ständiges Thema, welches durch den Besuch von Synagogen und Kulturveranstaltungen vertieft wird. „Wenn auch mit Latein und Griechisch schon ein sehr breites Spektrum von Allgemeinbildung und Kultur erworben werden, so möchte ich Hebräisch keinesfalls missen“ meint Indira, die alle drei Fächer bis zum Abitur mit großem Engagement belegt hat. „Das ist nochmals das i-Tüpfelchen“ stimmt Karla zu, die ebenfalls von allen drei Fächern überzeugt ist. Nicht anders geht es Sebastian, Lara und auch Lena. Eines steht auf jeden Fall fest: das Abitur haben sich alle fünf Kandidaten mit der krönenden Abschlussprüfung in Hebräisch auf jeden Fall mehr als verdient.

Foto und Text: Ulrike Dörr

Artikel vom 12.5.2022 in der NRWZ:
Am Albertus-Magnus-Gymnasium endet das schriftliche Abitur mit Hebräisch

Aufführungen des Mysterienspiels 2022

Schönheit der Künste – Schöpferisch das Leben teilen und gestalten

Anpassung der Corona-Absonderungsregelungen

Bitte beachten Sie die geänderten Regelungen zur Absonderung nach einem positiven Corona-Test.

Klasse 7 des AMG in Action

Unsere Siebtklässler haben sich im Sportunterricht am Parkour ausprobiert. Zunächst stand das effiziente Überwinden von Hindernissen im Fokus, der aber am Ende auf Freerunning verschoben wurde. Dabei ging es darum, die Hindernisse möglichst mit Leichtigkeit und Stil zu überwinden.

Wellen überrollen uns – Ostergottesdienst der Gymnasien

Am Mittwoch, dem letzten Schultag vor Ostern, herrscht auf dem Sportplatz des AMG um 7.50 rege Kirchentagsatmosphäre. Die Schüler auch der Nachbarschulen haben sich zahlreich zu einem außergewöhnlichen Gottesdienst versammelt. Viel zu lange mussten diese feierlichen Zusammenkünfte ausfallen, am Tag vor den Osterferien lockt aber nicht nur das Frühlingswetter zum Mitfeiern. Auch das Thema ist spannend: „Wellen überrollen uns“: Corona, Krieg, persönliche Schicksalsschläge, vieles macht Angst und so manches Mal hat man gerade auch als Jugendlicher das Gefühl unterzugehen. Es ist nicht mehr nur eine der inzwischen gefühlt unzählbaren Coronawellen, die uns umherwirbelt. Dorothea Schöne, die den Schulgottesdienst mit ihrer Kollegin Simone Meyer inhaltlich vorbereitet hat und durchführt, beschreibt sehr anschaulich die Wellen, die das Leben gegenwärtig bestimmen. Die Sorgen und Ängste sind zur Zeit so komplex, dass viele sich wie in einem Strudel herabgezogen fühlen. Natürlich gibt es die perfekte Welle der Band Juli. Doch manche Wellen kommen unverhofft und überraschend, so beschreibt es Dorothea Schöne. Sie ziehen den Boden unter den Füßen weg. Sie hindern am Atmen, am Auftauchen und Luft holen. Und irgendwie kommt vielen das Leben gerade so vor. Daher erhält jeder Gottesdienstteilnehmer die Möglichkeit, auf einem wellenförmigen Papier seine persönliche „Welle“ festzuhalten. Diese persönlichen „Wellen“ werden von der Klasse 7 des AMG gesammelt und zusammengestellt. In ihrer Predigt, widmet sich Dorothea Schöne der Sturmstillung und Beruhigung solcher Wellen auf der Grundlage des Evangeliums (Mk 4, 35-41). Coronavirus, Klimakrise, der Krieg in der Ukraine, die vielen Toten in den Nachrichten, die Bilder der Flüchtlingsströme, steigende Lebensmittelpreise, astronomische Sprit- und Ölpreise lassen die Frage laut werden, wie es eigentlich noch weitergehen kann. Doch die biblische Botschaft, die Dorothea Schöne in diesem Gottesdienst thematisiert, beweist, dass mit entsprechender Zuversicht und Mut auch die heftigsten Wellen bewältigt werden können.  Dorothea Schöne verbindet das Evangelium mit dem Engagement der Schulgemeinschaft, welches sich unter anderem in der Sammlung für die Ukraine, den Spendenaktionen, den Aktionen der Schülerhilfe, aber auch durch das Bemühen um Sauberkeit in der Schule immer wieder beweisen lässt und zeigt, dass man sich beängstigenden Wellen auch beherzt entgegenstellen kann.  Dazu braucht es Freude und Zuversicht. So wie der Titel des Glasbildes am Eingang des AMG, geschaffen von der ehemaligen Kunstlehrerin Veronika Hageloch. Glasbilder wirken nicht, wenn es dunkel ist.  Noch ist Angst spürbar, noch ist Krieg, noch ist die Pandemie nicht vorbei. Noch ist die See stürmisch. Doch wenn die Sonne scheint, leuchten die Farben des Glasbildes hinein ins Dunkle, direkt in den Eingang der Schule. Dann lassen diese Farben erahnen, dass unsere Welt bunter, schöner, friedlicher sein soll. So bricht sich auch das Osterlicht Bahn.  Das Reich Gottes scheint schon in die Dunkelheit und macht sie hell. Die Botschaft der Predigt wird begleitet vom Chor der Klassen 5 sowie einem Poetry-Slam-Text von Katharina Rensinghoff „wenn der Himmel sich öffnet“, vorgetragen von Lena Wernz. Dieses Miteinander macht nach langer Zeit der sozialen Distanzierung Schulleben wieder unmittelbar spürbar. Insbesondere die Klassen 5, die ihr erstes Jahr am AMG erleben, sind stolz als Chor unter Leitung von Sarah Seibold etwas zur Schulgemeinschaft beitragen und aktiv am Schulleben mitwirken zu können. Das gibt Hoffnung und Freude auf alles, was in diesem und den noch folgenden Schuljahren kommen mag. Ganz und gar ausgeblendet sind in diesem Moment all die Wellen, die die Schüler in den vergangenen Schultagen begleitet und bedrückt haben. Auch Dorothea Schöne spürt diese Verbundenheit und Freude: „Ich fand besonders schön, dass wir alle zusammen wieder feiern können, nicht unsere Errungenschaften, sondern, dass wir alle miteinander Geschenke Gottes und damit auch reich beschenkte Menschen sind.“ Mit einem bunten Frühlingsstrauß dankt Jochen Schwarz im Namen der Schulgemeinschaft Dorothea Schöne für diesen wunderbaren, ermutigenden Gottesdienst, der am AMG leider auch ihr letzter sein wird.

Ulrike Dörr

“Zuversicht und Lebensfreude” – Glasbild am Eingang des Albertus-Magnus-Gymnasiums
(110 x 120 cm, 2015 von Veronika Heckmann-Hageloch)
Elternbrief vom 13.4.2022

Liebe Eltern,

die Osterfeiertage stehen bevor. Auch wenn die Ferien diesmal nur kurz sind, freuen wir uns alle über ein paar freie Tage.
Das Sekretariat ist wieder ab Montag, 25.4.2022, erreichbar.

Nach den Osterferien beginnt das schriftliche Abitur. Den Prüflingen wünschen wir viel Erfolg und gute Nerven (Letzteres den begleitenden Familien gleich mit).

Während der schriftlichen Prüfungen, aber auch darüber hinaus bis zu den Sommerferien wird es vermehrt zu Stundenplanänderungen und Ausfällen kommen.
Grund ist neben Aufsichten und Korrekturzeiten (hier müssen Fristen eingehalten werden) die Wiederaufnahme außerunterrichtlicher Veranstaltungen: Tagesexkursionen, Frankreichfahrt, Bogy und Sozialpraktikum, Schullandheim zweier Jahrgänge u.v.m.

Ich bitte Sie um Verständnis für die jeweiligen Änderungen.
Wir sind fast nicht mehr daran gewöhnt, dass Schulleben auch außerhalb des Schulhauses stattfindet.
Umso mehr freuen wir uns über die Möglichkeiten.

Stand heute werden auch nach den Ferien keine Corona-Maßnahmen an der Schule durchgeführt werden müssen (Masken, Testungen, Kohortentrennung).
Weiterhin gelten allerdings die Quarantäne-Bestimmungen, wie sie Ihnen bekannt sind.

Unser Schülersprecherteam hat Sie zusammen mit der SMV, dem Elternbeirat und den Verbindungslehrern um Spenden für die Ukraine gebeten. Einige Sach- und Geldspenden wurden abgegeben und umgehend weitergeleitet.
Dafür allen herzlichen Dank, den Gebern und den Organisatoren.

Klima, Corona, Krieg – die Krisen lösen sich nicht ab, sie summieren sich.
Umso mehr ist es wichtig und wertvoll, bei allen Sorgen in der Zuversicht zu bleiben.

Ich wünsche Ihnen im Namen der Schulleitung, des Kollegiums und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frohe Ostern.

Mit besten Grüßen
Jochen Schwarz

Schulbetrieb ab Montag, 4. April

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

ab kommenden Montag gelten veränderte Corona-Regeln:

  • Die Maskenpflicht entfällt auf dem gesamten Schulgelände. Es ist möglich, die Maske freiwillig zu tragen
  • Die Testpflicht besteht bis zu den Osterferien unverändert fort
  • Die Kohortentrennung entfällt. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen soll außerhalb des Unterrichts nach Möglichkeit eingehalten werden. Heißt: Das gesamte Schulgelände ist endlich wieder Pausenhof für alle
  • Es gibt keine Einschränkungen für den Musik- und den Sportunterricht
  • Die Absonderungspflichten (positiver Test oder enge Kontaktperson) bestehen weiter unverändert
  • Bei den Abiturprüfungen wird nicht zwischen immunisierten/getesteten und ungetesteten Schülern unterschieden (alle schreiben im selben Raum). Nach derzeitigem Stand können die Prüfungen ohne Einschränkungen durchgeführt werden.

Jochen Schwarz

Änderung der Teststrategie

An Schulen und Kitas gilt bis zu den Osterferien: zwei statt drei Tests pro Woche und keine fünf Wiedereintrittstestungen mehr.

Nähere Informationen können der Pressemitteilung des Ministeriums entnommen werden:

Aktuelle Änderungen durch die Corona-Verordnung Schule

Änderungen zum 14. Februar 2022

  • Von der schulischen Testpflicht ausgenommen sind nun alle quarantänebefreiten Personen.
  • Quarantänebefreiten Personen werden zwei Schnelltests pro Woche zur freiwilligen Testung angeboten.
  • Frisch genesene Personen dürfen frühestens 14 Kalendertage nach Ende der Absonderung wieder an PCR-Pooltests teilnehmen.
  • Die Auflösung eines positiven PCR-Pools sind nun auch mittels Schnelltest eines zugelassenen Leistungserbringers nach Coronavirus-Testverordnung möglich, soll vorrangig (in Abhängigkeit von den Laborkapazitäten) aber weiterhin mittels PCR-Test erfolgen.
  • Die Nachtestung nach positivem Test ist nun auch mittels Schnelltest (unter Beachtung der AbsonderungsVO: 7-Tage-Frist) zulässig.
  • Bei Auftreten eines Infektionsfalls in der Klasse oder Lerngruppe darf der fachpraktische Sportunterricht in den weiterführenden und beruflichen Schulen auch in der Halle stattfinden, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern sicher eingehalten wird. Das Abstandsgebot gilt nicht für die Prüfungsvorbereitung und die Jahrgangsstufen der gymnasialen Oberstufe. In den Grundschulen, SBBZ GENT und KMENT, Grundschulförderklassen und Schulkindergärten dürfen unabhängig vom fachpraktischen Sportunterricht in Unterrichtspausen erweiterte Bewegungsangebote im Freien gemacht werden.
  • Bei den fachpraktischen Prüfungen im Fach Musik und für die hierfür erforderliche Prüfungsvorbereitung sowie für die zur Notengebung erforderlichen schulischen Leistungsfeststellungen darf auch in den Alarmstufen in geschlossenen Räumen ohne Maske gesungen werden.
  • Bei schulischen Veranstaltungen ist keine Datenverarbeitung zum Zwecke der Auskunftserteilung gegenüber dem Gesundheitsamt oder der Ortspolizeibehörde mehr erforderlich.

Crowdfunding-Aktion für “virtuelle Arbeitswelten”

Die gemeinnützige Genossenschaft “Campus Schule-Wirtschaft” hat für das Jahr 2022 ein ehrgeiziges Projekt gestartet: Im Neckartal – im Gebäude, in der man bereits die “Experimentierwelten” betreibt – sollen die “virtuellen Arbeitswelten” entstehen: Jungen Menschen werden Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten aufgezeigt und ein direkter Austausch mit regionalen Arbeitgebern ermöglicht.

Hierzu hat man nun eine “Crowdfunding-Aktion” gestartet: Man möchte mit dieser Aktion bis zum 28.03.2022 einen Betrag von 20.000 € erzielen, damit dieses innovative Projekt auf den Weg gebracht werden kann.
Vielleicht möchten Sie sich auch an diesem Projekt beteiligen – selbst kleine Beträge sind hierzu sehr hilfreich. Ausführlichere Informationen finden Sie HIER.

“Und was passiert jetzt?” Corona-Hilfestellung

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg hat das Dokument überarbeitet und an die aktuelle Situation angepasst.

Außerdem gibt es hier eine Übersicht zur Absonderungspflicht von positiv getesteten Personen:

Schulhausübernachtung der 9b

Am Freitag dem 29.10. stellten sich die Schüler/-innen der Klasse 9b des Albertus-Magnus-Gymnasiums dem Abenteuer. 

Gleich nach dem Ende der 11. Stunde um 17:20 Uhr ging es los. Zuerst mussten sich die Schüler/-innen ihre Schlafsäle einrichten. Tische wurden durch Isomatten und Schlafsäcke ersetzt. Nachdem die Zimmer eingerichtet waren, hatten alle noch etwas Zeit für sich. Man konnte auf den Sportplatz oder in die Halle. Es wurden Basketball, Fußball, Völkerball und noch einiges mehr gespielt. Nachdem sich die Schüler/-innen kräftig ausgepowert hatten, wurde eine Runde Pizza bestellt. Nach diesem schmackhaften Abendessen durften natürlich auch ein guter Film nicht fehlen. Wem das noch nicht genug Unterhaltung  war, konnte auch noch einmal in die Sporthalle. Als die Schüler/-innen dann endlich bettfertig waren, gab es auf den Treppen des sonst eher ruhigen Gymnasiums auch noch ein rasantes Schlafsackrennen. Dann endlich ging man ins Bett.

Für alle, die an der Übernachtung teilnahmen, war dies sicherlich eine ganz neue Erfahrung, die so vertrauten Gänge und Treppenhäuser einmal im Dunkeln und vollkommen ausgestorben zu erleben. Aber besonders der Klassengemeinschaft tat dieser Abend gut. Man lachte und redete viel zusammen, hielt sich mit Klassenkameraden auf, mit denen man vielleicht nicht immer so viel spricht und lernte sie besser kennen. Kleine “Pranks”, wie wir sagen würden, durften natürlich auch nicht fehlen. Von im dunklen Treppenhaus verstecken und seine Freunde erschrecken, bis zu Musikboxen die man in Schlafsäcken versteckt – es hat an nichts gefehlt. Und diese kleinen witzigen Momente haben den Abend auf seine eigene Weise perfekt gemacht. Man hat das Schulhaus auf eine ganz andere Weise gesehen und wollte natürlich auch mal durch das “gruselige” Haus laufen. Also nahmen viele ihren ganzen Mut zusammen und erkundeten ihr eigentlich so bekanntes Schulhaus. Man schaute in jedes Zimmer rein und rannte bei jedem kleinen Geräusch weg.

Wir glauben wir sind nicht alleine, wenn wir sagen, dass wir diesen Tag nicht so schnell vergessen werden. Es war nicht nur eine gute Idee um die Klassengemeinschaft zu stärken und um lustige Stunden zu verbringen, sondern auch eine gute Abwechslung zum stressigen Schulalltag.

Doch leider enden alle guten Dinge bekanntlich mal, und so auch unsere Übernachtung im Albertus-Magnus-Gymnasium. Also standen wir früh auf und verbrachten die letzten Stunden noch gemeinsam. Wir räumten gemeinsam auf und packten unsere Sachen. Wir liefen gemeinsam raus und drehten uns noch einmal um und verabschiedeten uns voneinander und von der Schule.

Und so endete unser lang ersehnter Wunsch einer Übernachtung. Wir sind uns sicher, dass die Geheimnisse und Erinnerungen für immer in unseren Köpfen, und in den Räumen des Albertus-Magnus-Gymnasium bleiben werden.

Die Klasse 9b will sich auch noch bei den zwei Lehrern bedanken, die ihre Freizeit opferten, und uns betreuten!

Also vielen Dank Frau Großhans und Herr Huber-Winter.

Laura Lazic und Paul Renz

Impfaktion der weiterführenden Schulen

Liebe Eltern,

die drei Rottweiler Gymnasien AMG, DHG und LG sowie die Realschule bieten den Schülerinnen und Schülern am 3.2. die Möglichkeit zur Corona- und, falls gewünscht, zur Grippe-Schutzimpfung (Einladung s. Anlage).

Es handelt sich um ein Angebot für diejenigen, die sich impfen lassen möchten, die jedoch keinen kurzfristigen Termin erhalten haben oder die aus sonstigen Gründen ein niedrigschwelliges Angebot bevorzugen. Es gibt von schulischer Seite keinerlei Einflussnahme für oder gegen das Impfen. Die Entscheidung hierüber liegt alleine bei den Familien. Nicht volljährige Schülerinnen und Schüler sollen grundsätzlich von ihren Eltern begleitet werden oder eine schriftliche Zustimmung zur Impfung mitbringen.

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Schwarz

Informationen zur Kursstufe für Eltern der Klassen 10 So geht es nach den Weihnachtsferien weiter


Für kommende Woche gilt: Tägliche Testung aller. Von der Testung befreit sind nur noch geboosterte und Genesene mit mindestens einer Impfung. Diese Nachweise müssen zur jeweils ersten Stunde vorgelegt werden.

Im ersten Elternbrief des Jahres sind die wichtigsten Infos nachzulesen:

Verschiebung der Mitgliederversammlung des Fördervereins

Liebe Mitglieder!

Zunächst einmal ein frohes und erfolgreiches neues Jahr.

Die diesjährige Hauptversammlung (geplant für den 12. Januar) muss coronabedingt leider erneut auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.
Wir hoffen sehr, dass wir uns dann im Sommer wieder in Präsenz treffen können. Selbstverständlich informieren wir rechtzeitig über Ort und Termin, sobald Klarheit darüber besteht.

Bleiben Sie gesund und einen ganz herzlichen Gruß!

Michael Mittelstaedt

Das war der Adventskalender 2021

Hier ist der Adventskalender 2021 noch anzusehen für alle, die immer noch in Weihnachtsstimmung sind oder die einfach nochmals etwas nachschauen möchten…

Die Schulgemeinschaft steht zu ihren sozialen Patenprojekten

Vielen Dank für die große Spendenbereitschaft für unsere Patenprojekte “Arco Iris” und “NETZ”!

Auch in diesen – für viele nicht einfachen – Zeiten konnten wir eine große Summe an die beiden Projekte überweisen, insgesamt rund 3200 €.
Für Arco Iris wurden 1824,20 € gespendet, für Netz 1337,50 €.

Informationen zu Änderungen nach den Weihnachtsferien

Schreiben des Kultusministeriums vom 21.12.2021 (in Auszügen)

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor Beginn der Weihnachtsferien will ich Ihnen bereits einen Ausblick darauf geben, welche Veränderungen, insbesondere im Zusammenhang mit einer vorgesehenen Änderung der CoronaVO Schule, nach den Ferien absehbar sind.

Außerunterrichtliche Veranstaltungen

Gegenwärtig untersagt § 4 Absatz 2 der CoronaVO Schule die Durchführung mehrtägiger außerunterrichtlicher Veranstaltungen bis zum 31. Januar 2022. Es ist leider nicht absehbar, dass sich die Lage bis zu diesem Zeitpunkt so entspannt haben wird, dass wir die Untersagung auslaufen lassen können. Sie wird deshalb zunächst bis zum 31. März 2022 verlängert.

„Schülerausweisregelung“

Schülerinnen oder Schüler, die an den regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs teilnehmen und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist der Zutritt auch zu solchen Einrichtungen und Angeboten gestattet, für die ein Testnachweis oder ein Nachweis der Immunisierung erforderlich ist. Als Nachweis des Schülerstatus und damit als Testnachweis genügt der Schülerausweis.

Nachdem in den Weihnachtsferien keine Schultestungen stattfinden, genügt der Schülerausweis ab dem 27. Dezember 2021 auch nicht mehr für den Zutritt. Es gilt stattdessen die Grundregel des § 5 Abs. 1 Satz 3 der CoronaVO, die für Schülerinnen und Schüler den Zutritt unter Vorlage eines negativen Testnachweises (Antigen- oder PCR-Testnachweis) gestattet, sofern sie das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Dies gilt auch, wenn für den Zutritt 2G plus vorausgesetzt wird.

Nach den Weihnachtsferien wird die Schülerausweisregelung zunächst fortgelten, [das ist neu, Anmerkung Schwarz] d.h. dass der Schülerausweis für alle nicht volljährigen Schülerinnen und Schüler, die nach den Ferien wieder an den regelmäßigen Testungen in der Schule teilnehmen, vorerst auch weiterhin als Testnachweis gilt. Nach seiner Vorlage erhalten sie damit ohne weiteren Test Zugang zu den Angeboten und Einrichtungen, für die ein Test- oder Immuni-sierungsnachweis zu erbringen ist.

Reiserückkehrer

Die Rückkehr von Urlaubsreisen nach den Weihnachtsferien erhöht das Risiko, dass Infektionen in die Schule hineingetragen werden. Deshalb sollten nicht nur die geltenden Absonderungsregeln eingehalten, sondern darüber hinaus auch eine vorsorgliche Testung vor der Nutzung des Schülerverkehrs und dem Betreten des Schulgeländes durchgeführt werden. Bitte richten Sie einen entsprechenden Appell an Ihre Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler.

Regeln über die Absonderung im Infektionsfall Die Corona-Verordnung Absonderung – CoronaVO Absonderung wurde am 14. Dezember 2021 erneut geändert. Deshalb haben wir auch unser Merkblatt „Und was passiert jetzt? Eine Hilfe für Dein Verhalten im Zusammenhang mit Corona“ aktualisiert und diesem Schreiben beigefügt.

[…]

Ministerialdirektor Hager-Mann

Anhang: Aktualisiertes Merkblatt “Und was passiert jetzt?”

Teamtage am AMG
Die 9b beim Teamturm

Der Teamtag ist wie ein Beatmungsgerät –
er gibt wieder Luft zum Durchatmen

Es ist 07:50 Uhr am Freitag. Normalerweise beginnt der Tag für die 6a des AMG mit dem Sportunterricht. Doch nicht heute. Die Schüler der Klasse sitzen im Klassenzimmer und warten gespannt darauf, was die Schulsozialarbeiterin Frau Walter wohl heute mit ihnen alles machen wird. Heute ist der Teamtag der 6a. Das bedeutet sechs Schulstunden Spiele, Aufgaben und erlebnispädagogische Übungen, die die Klassengemeinschaft und die Kooperation miteinander stärken sollen. Die Aufgaben können nur gemeinsam als Team oder Gruppe gelöst werden und stellen die 6a vor einige Herausforderungen. Auch wenn nicht immer von Anfang alles ganz glatt lief, schaffte die 6a doch jede Herausforderung zu meistern. Dabei kam es auf einen gute Absprache untereinander und eine gute Zusammenarbeit an. Die verschiedenen Aufgaben zeigten gut, was in der Klasse schon gut klappt und wo für eine funktionierende  Klassengemeinschaft und Zusammenarbeit noch Verbesserungsbedarf besteht. Der gemeinsame Tag hat gezeigt, dass die Schüler gemeinsam als Team die Herausforderungen im Miteinander schaffen können. Für die 6a, deren Übergang auf das AMG von den durch die Pandemie bedingten Schulschließungen betroffen war, eine wichtige und Mut spendende Botschaft.  Doch nicht nur die 6a, alle Klassen am AMG sollen von dieser durch die Schulsozialarbeiterinnen Katharina Fehrenbach und Laura Walter angebotenen Möglichkeiten profitieren. Auch die 9b durfte am Freitag, 17.12.21, einen spannenden Teamtag mit Katharina Fehrenbach erleben. Mit dem Sternenball als Einstieg, der Regenrinnenstaffel, angeleiteten Gesprächsrunden, dem Teamturm und meditativen Elementen gelang ein erfolgreiches Gemeinschaftserlebnis, bei dem jeder einzelne seine persönlichen Beitrag leisten konnte. Entsprechend positiv sind die Rückmeldungen der Schüler: „Der Teamtag ist wie ein Feuerlöscher, er deeskaliert“ oder auch „Der Teamtag ist wie Sand am Meer, er gehört einfach dazu.“ In dieser Meinung sind sich inzwischen alle einig. Auch für die Klassenlehrerteams, die Katharina Fehrenbach und Laura Walter am Teamtag begleiten, ist die Arbeit der beiden engagierten Schulsozialarbeiterinnen eine enorme Entlastung. Gerade in diesen schwierigen Zeiten sind diese Teamtage eine ungeheure Bereicherung und Chance, so die einhellige Rückmeldung im Kollegium. Im Januar geht es am AMG mit den Teamtagen weiter, die mit Sicherheit für die Schüler und die Schulgemeinschaft zu einem gelungenen Start ins neue Jahr  beitragen werden.

Laura Walter, Ulrike Dörr

Rückenwind vor den Weihnachtsferien

In den letzten drei Schultagen vor Weihnachten finden keine Rückenwindkurse statt. Dienstag 21.12.21, Mittwoch 22.12.21 und natürlich Donnerstag 23.12.21 pausiert der Rückenwind. Es geht erst im neuen Jahr am 11.1.22 wieder los.

Meet a Jew am AMG

Die Klassen 6 des Albertus-Magnus-Gymnasiums empfangen jüdische Gäste

Nastja und Boris von “Meet a Jew” vorne links

„Religionsunterricht bringt echt viel, wenn du die Menschen anderer Religionen kennenlernst – und superspannend ist es auch“ – so fasst Lara aus der 6a die Begegnung mit Nastja und Boris, die sich beide in der Organisation „Meet a Jew“ engagieren, zusammen. Dieser Besuch fand im Rahmen des Religionsunterrichts am Freitag, 10.12.21, statt. Natürlich kennen die Schüler die jüdische Synagoge in Rottweil. Natürlich wird die jüdische Religion intensiv im Unterricht behandelt. Glaube und Leben der Juden, Anne Frank, Juden im Nationalsozialismus – dies waren unter anderem die Themen mit denen sich die Sechstklässler intensiv auseinandergesetzt haben. Das war alles sehr spannend und lehrreich. Umso mehr stellt sich die Frage, wie die Juden unter uns leben, was ihr Leben tatsächlich prägt. Doch selten finden sich im Alltag Möglichkeiten bewusst miteinander ins Gespräch zu kommen. Deswegen gibt es Meet a Jew! Und genau deswegen, haben die beiden Religionslehrer Simone Meyer und Holger Schmidt die Chance wahrgenommen, ihre Schüler mit jüdischen Jugendlichen ins Gespräch zu bringen. In diesen persönlichen Begegnungen erhielten die Schüler der Klassen 6 ganz individuelle Einblicke in die Vielfalt des jüdischen Lebens in Deutschland. Dabei stand nicht die Geschichte im Vordergrund, sondern der lebendige Alltag von Jüdinnen und Juden heute. Entsprechend vielfältig waren die Fragen, die die 6.-Klässler an die beiden Besucher Boris uns Nastja stellen durften. Boris, der gebürtig aus Russland stammt, beginnt nach einer Bankerlehre gerade sein Studium. Er möchte Geschichts- und Englischlehrer werden. Auch Nastja wurde in Russland geboren. Sie ist in Rottweil aufgewachsen und kennt sich in der Heimat der Schüler bestens aus. Nastja arbeitet gern mit Kindern. Beide sind befreundet, beide engagieren sich begeistert in der Organisation „Meet a Jew“. Und beide konnten die Neugier und das Interesse der Schüler ganz und gar erfüllen. Für alles fanden sie eine ganz persönliche Antwort. Sei es zu Fragen wie: Kann man einfach jüdisch werden? Haltet ihr euch an alle Regeln? Wie macht ihr das mit den Speisegesetzen? Während Boris sich durchaus an die Regeln hält und auch kein Schweinefleisch isst, geht Nastja flexibler mit den Vorgaben um und weiß auch Schweinefleisch zu schätzen. Den Schabbat schaffen sie beide nicht durchzuhalten. Schon allein wegen des geliebten Fußballs geht das für Boris gar nicht. Und elektronischen Medien können beide auch am Schabbat nicht widerstehen. Auf die Frage, ob sie schon mal gespürt hätten, dass man sie als Jude anders behandelt, berichteten beide durchaus von Anspielungen. Massive Ablehnung hätten sie jedoch noch nicht erfahren. Natürlich erzählten sie auch von ihren privatem Umgang mit der Religion, ihren jüdischen Lieblingsspeisen, jüdischen Ferienlagern und selbstverständlich auch, wie sie zu „Meet a Jew“ gekommen sind. „Unsere Gäste beantworteten uns sogar die intimsten Fragen, es gab viel zu lachen und kein Thema war tabu“ erklärt Lara. Die Doppelstunden vergingen für beide Seiten wie im Fluge. Die Schüler waren begeistert, wie offen die zwei waren, und wie viel Verbindendes es trotz unterschiedlicher Religionen gibt. Nastja und Boris waren ihrerseits überrascht wie lebhaft und interessiert die Schüler sich zeigten und auch, wie viel Wissen sie bereits mitbringen.

Fest stand für alle nach diesem lebhaften und persönlichen Austausch, dass eine Begegnung mehr bewirkt als das, was viele Unterrichtsstunden und Bücher je leisten können. „Jetzt sehe ich alles, was wir in den letzten Wochen über das Judentum gelernt haben mit ganz anderen Augen“ so schließt Lara ihre Recherchen ab und hofft auf weitere Einblicke, in die interessante Welt des Judentums.

Autoren: Jugendredaktion AMG, Lara Pasti, Ulrike Dörr, Simone Meyer

Elternbriefe der Schulleitung vom 8.12. und 15.12. Rückenwind – jetzt geht’s los!

Ab Donnerstag, 2.12.21, startet der Rückenwind am AMG. Anbei ein Überblick über die Räumlichkeiten.
Bei Rückfragen wendet Euch bitte direkt an Frau Dörr, gerne auch per Messenger.

Corona aktuell

Alles wichtige zum Schulleben in der Pandemie ist im aktuellen Elternbrief des Schulleiters zusammengefasst.
Auch die Anlagen können hier von der Homepage heruntergeladen werden.

Kooperationstreffen der Rottweiler Schulen mit Claudia Steinhoff und Charlotte Lindel (Schulpsychologische Beratungsstelle)

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage wurde das für den 25.11.21 geplante Kooperationstreffen der Rottweiler Schulen mit Claudia Steinhoff und Charlotte Lindel von der schulpsychologischen Beratungsstelle zum Thema “Auswirkungen der Pandemie auf das schulische Miteinander” verschoben. Ein entsprechendes Informationsschreiben ging den Schulen in der vergangenen Woche zu. Ein neuer Termin ist für das Frühjahr 2022 vorgesehen. Wir informieren alle Kolleginnen und Kollegen, sobald eine entsprechende Planung wieder möglich ist. Frau Steinhoff (Claudia.Steinhoff@zsl-rs-fr.kv.bwl.de) und Frau Lindel (Charlotte.Lindel@zsl-rs-fr.kv.bwl.de) sind bei aktuellen Fragen jederzeit unter ihrer Mailadresse erreichbar, um den Kolleginnen und Kollegen der Rottweiler Schulen in der derzeitigen Situation Unterstützung und individuelle Beratung anzubieten.  
Bei weiteren Rückfragen wenden Sie sich gerne an Ulrike Dörr (doerr@amgrw.de).

Startschuss für den Rückenwind!

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

anbei finden Sie das Anmeldeformular zu unserem schulspezifischen Angebot im Rahmen des Maßnahmenpakets “Lernen mit Rückenwind”, welches vom Land für die Schuljahre 21/22 sowie 22/23 vorgesehen ist. 

Das AMG hat einen Kooperationsvertrag mit der Schülerhilfe Rottweil abgeschlossen. Diese Kooperation dient der individuellen Förderung unserer Schülerinnen und Schüler, um durch die Pandemie bedingte Defizite auszugleichen. Die Kooperationspartner stehen im regelmäßigen gegenseitigen Austausch, um eine zielführende und effektive Förderung zu erreichen.

Die angebotenen Kurse richten sich an die Klassenstufen 6-KS2 in den Fächern Mathematik, Latein und Englisch.
Für die KS 2 werden zwei Vorbereitungskurse zum Abitur in den Oster- (schriftliches Abitur) und Pfingstferien (mündliches Abitur) in Mathematik angeboten.

Für die Klassenstufe 5 sind keine spezifischen Förderprogramme im Rahmen des Rückenwinds angeboten, da wir für diese Schülerinnen und Schüler schuleigene Angebote seit Schuljahresbeginn haben: Mathematik (Frau Seibold), Deutsch (Hr. Schäffer), Schüler-helfen-Schülern (Ansprechpartner: Herr Pilarecyk), Lernen lernen (Frau Dönmez).Bei Rückfragen wenden Sie sich direkt an Frau Dörr (doerr@amgrw.de).

Wir bitten um umgehende Rückmeldung, damit wir nun zügig mit “Rückenwind” starten können.

Corona-Maßnahmen am AMG

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

aufgrund der momentanen verschärften Situation und einiger Corona Fälle und auch, um an unserer Schule die Planung korrekt, sicher und übersichtlich  zu gestalten, möchten wir Sie um Kooperation bitten, indem Sie folgende Maßnahmen beachten/vornehmen:

  • Sobald Ihr Kind auch nur geringste Anzeichen von Erkältung hat, lassen Sie es bitte bis zur Abklärung, ob es sich um eine Corona-Infektion handelt, zu Hause.
  • Auch 2G-Schülerinnen und Schüler bitten wir dringend, bei Erkältungssymptomen an den Schultestungen teilzunehmen. Überhaupt empfiehlt sich die Teilnahme an den Testungen für alle Schülerinnen und Schüler zur Sicherheit aller.
  • Sämtliche Informationen zu Krankheit, Quarantäne, Coronainformationen geben Sie bitte so zeitnah wie möglich ausschließlich an das Sekretariat weiter:
    o  Tel. 0741/13466, der Anrufbeantworter wird zuverlässig und regelmässig abgehört
    o  Per Mail an das Sekretariat: sekretariat@amgrw.de

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Jochen Schwarz, Schulleiter

Unterstützung der KS 2 durch Bestellung bei Fundmate

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Eltern!

Wir von der KS2 machen gerade eine Fundraising-Aktion mit FUNDMATE, um unsere Abikasse zu füllen.

Wenn Sie uns unterstützen wollen, können Sie folgendermaßen vorgehen:

  1. Besuchen Sie den Produktkatalog als pdf (23 MB) und suchen Sie sich Produkte aus. Die Produkte können auch hier eingesehen werden: https://www.fundmate.com/produkte.
    Die Produkte sind fair gehandelt und eignen sich super als Weihnachtsgeschenke.
  2. Ihr Kind erhält von uns einen Zettel mit der Bestellliste (wenn sie verloren geht: hier ist sie nochmal)
  3. Wenn Ihnen etwas gefällt und Sie bestellen möchten, drucken Sie den Bestellschein bitte aus, tragen hier die Produkte ein. Ganz wichtig: schreiben Sie bitte den Namen und die Klasse Ihres Kindes auf den Bestellschein, damit wir später die Bestellungen  zuordnen können.
  4. Bitte geben Sie Ihrem Kind die Bestellliste und das Geld passend für die Produkte am Dienstag, 09.11.2021 mit in die Schule, wir werden sie dort einsammeln.
  5. Die Produkte werden vor den Weihnachtsferien an Ihre Kinder ausgeteilt.

Von den Produkten bekommen wir jeweils 4€ für unsere Abikasse.

Vielen Dank jetzt schon für Ihre Unterstützung!

Liebe Grüße, Ihre KS2

Bilanz und Ausblick der Ministerin

In einem Schreiben zieht die Ministerin vor den Herbstferien Bilanz zur Situation an den Schulen und gibt einen Ausblick zu Corona-Maßnahmen.

Wer wagt, gewinnt

Die Kurssufe 2 des Albertus-Magnus-Gymnasiums verbringt unvergessliche Tage in Berlin

„Fahren wir oder fahren wir nicht?“ Bis zum Aufbruch war die Studienfahrt der Kursstufe 2 mit Fragezeichen versehen. Doch Schüler und Lehrer waren sich einig: In diesem Jahr lassen wir uns diese Fahrt nicht auch noch nehmen. Unter diesem Prämisse setzten vor allem die durchführenden Lehrer Katrin Zimmermann und Timo Schlotterbeck alles daran, eine  für ihre Schüler unter Abwägung aller Risiken erfolgreiche Fahrt im letzten Jahr ihrer Schulzeit am AMG auf die Beine zu stellen. Bereits vor den Sommerferien war die Planung und Buchung abgeschlossen. Doch die Pandemie sowie die Achterbahn der Inzidenzen und das Wirrwarr der Maßnahmen stellten die Organisatoren vor immer neue Herausforderungen. Am Sonntag, dem 19.9.21 war es dann endlich soweit. Morgens  um 6 startete die gesamte Kursstufe 2 des AMG mit ihren Lehrern Katrin Zimmermann und Timo Schlotterbeck per Bahn ihre Reise nach Berlin. In der Vorwoche der Bundestagswahl war der Besuch der Hauptstadt besonders spannend. Wo, wenn nicht in Berlin, war die politische Stimmung der Republik unmittelbar spürbar. So wurde die Fahrt ihrem Namen  „Studienfahrt“ mehr als gerecht, denn die Schüler konnten als wichtigstes Souvenir ein gelebtes Verständnis von Politik und Geschichte mit nach Hause bringen. Bei einem Rundgang durchs Regierungsviertel besichtigten sie zentrale Orte der Politik in Deutschland. Besonders die Führung durch das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen beeindruckte die Schüler zutiefst — nicht zuletzt wegen des dramatischen und überaus authentischen Auftretens des Zeitzeugen Ret Langmeier. Dieser war selbst Anfang der 80er dort Insasse gewesen und schilderte den aufmerksamen Schülern das tagtägliche Leben im Gefängnis, die Manipulation und Traumatisierung durch die Stasi, sowie die früheren Bedingungen unter russischer Kriegsgefangenschaft.  Das Thema „Deutsche Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg“ wurde durch einen Besuch des Museums „Alltagsleben in der DDR“ im wahrsten Sinne des Wortes lebendig. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Blindenwerkstatt Otto Weidt. Dieser hatte zur NS-Zeit zahlreiche Blinde und Juden in seiner Bürstenfabrik angestellt und sie somit vor der Deportation bewahrt. In den ehemaligen Arbeitsräumen und Verstecken wurden die Einzelschicksale den Schülern sehr eindrücklich greifbar gemacht. Neben solch anspruchsvollen und beeindruckenden Geschichtslektionen standen aber natürlich auch touristische Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Berlin hat viel—vielleicht sogar alles—zu bieten und gilt vor allem bei jungen Generationen als der Ort, an dem sich „alles“ abspielt. Eigenständig besuchten die Schüler Museen oder probierten internationale Gerichte, von denen sie in Rottweil noch nie etwas gehört hatten. Bedingt durch Corona war das Programm zwar nicht ganz so gefüllt wie in den bisherigen Jahren — dafür konnten die Schüler unter Einhaltung der aktuell doch recht moderaten Coronaauflagen Berlins das Hauptstadtleben mit seiner vielfältigen Kultur auf eigene Faust erkunden. Diese Studienfahrt hat sich angesichts der besonderen Bedingungen als ganz besonders wertvoll erwiesen. Allen Teilnehmern war bewusst, dass solch eine Unternehmung seit Corona nicht mehr selbstverständlich ist. Zugleich stärkte dieses Bewusstsein den Zusammenhalt der Gruppe und das Erleben der Gemeinschaft ungemein. „Wir könnten sofort wieder fahren und sind froh, dass wir uns auf dieses Abenteuer trotz aller Kassandrarufe eingelassen haben“ meint Timo Schlotterbeck am Tag der Rückkehr. Die gelungene Studienfahrt des AMG konnte beweisen: Außerunterrichtliche Veranstaltungen trotz Corona — das geht, wenn alle mitspielen!

Karla Rieker

Das neue Schuljahr startet mit dem iPad

„iPad statt Heft – das klingt wirklich cool“ – so sehen es Pauline und ihre Mitschüler aus der Klasse 8. Wenn dann das iPad auch noch von der Schule gestellt und eingerichtet wird, ist das fast wie Weihnachten und Geburtstag zugleich. Keine schweren Bücher und Hefte mehr, keine unübersichtlichen Aufschriebe – stattdessen alles abrufbar auf dem eigenen iPad. So war die Begeisterung in den Klassen 8 groß, als es hieß, ab dem Schuljahr 21/22 werden alle Fächer die Nutzung des iPads in ihr Konzept einbeziehen, um die Schüler in das digitale Arbeiten systematisch einzuführen und das iPad zum vertrauten Medium zu machen. Nach den Erfahrungen des vergangenen Schuljahres und den Phasen des Fernunterrichts steht der Nutzen einer solchen digitalen Kompetenz außer Frage. Zugleich können die Vorteile des digitalen Arbeitens nun auch im Präsenzunterricht genutzt werden und die durch die Schulschließungen forcierten Fortschritte der vergangenen Monate in ein systematisches Konzept einfließen. Damit hat die umstrittene Zeit des Fernunterrichts sogar zu einem grundsätzlichen Umdenken sowie einem Paradigmenwechsel in der Unterrichtsgestaltung geführt. Dies alles ist allerdings leichter gesagt als getan. Bevor die Schüler mit ihren neuen Geräten, die sie in der ersten Schulwoche erhalten haben, starten können, bedarf es einer sorgfältigen Vorbereitung und Einführung. Bereits im vergangenen Schuljahr hat sich die Medienentwicklungsgruppe unter Leitung von Holger Schmidt, dem Netzwerkbetreuer am AMG, auf den Weg zur Einführung der iPads gemacht. Dabei erhielt das AMG intensive und kollegiale Unterstützung vom benachbarten Droste-Hülshoff-Gymnasium(DHG), welches parallel mit der iPadklasse in der Jahrgangsstufe 8 startet. Auf diese Weise können auch Kooperationskurse wie das Sportprofil in Klasse 8 schulübergreifend „digitalisiert“ werden. Nachdem das Konzept an beiden Schulen erst einmal stand, wurden die jeweiligen Fachlehrer in den Unterricht mit iPad eingeführt. Selbst in den Ferien trafen sich die motivierten Kollegen, um sich mit den Medien vertraut zu machen und sich im wahrsten Sinne des Wortes zu vernetzen. Am ersten Schultag ging es dann auch für die Schüler los. Ausgestattet mit dem neuen iPad war die erste Schulwoche dem Vertrautwerden mit dem neuen Medium gewidmet. Die inzwischen geschulten Kollegen führten ihre Schüler gezielt in den Umgang mit dem iPad nebst digitalem Stift ein. Dazu gehörten die digitale Heftführung, die Einrichtung der Fachordner, das Anlegen eines Notizbuches, das Freischalten der Schulbücher, die nun nicht mehr mitgeschleppt werden müssen und vieles mehr. Darüber hinaus finden die Schüler auf der Moodleplattform des AMG eigens für sie erstellte Video-Tutorials, mit Hilfe derer sie jederzeit individuelle Fragen klären und Fortschritte machen können. Nach der ersten Schulwoche ist das iPad aus dem Unterricht der Klassen 8 nicht mehr wegzudenken. „Anfangs war es für mich seltsam und schwierig, auf dem iPad zu schreiben, mittlerweile ziehe ich es dem Papier sogar vor und möchte es nicht mehr missen.“ Neben den Vorteilen  des iPads als Heftersatz sieht Pauline vor allem die perfekte und schnelle Datenübermittlung per Airdrop als großen Pluspunkt – „ab jetzt bitte nur noch iPad“ so fassen es die 8klässler zusammen. Unabhängig von diesen sogenannten iPad-Klassen ist die digitale Unterrichtsgestaltung in allen Jahrgangsstufen spätestens seit der Pandemie implementiert und ergänzt die konventionelle Methodik und Vorgehensweise. Dies soll auch so bleiben und weiter fortgeführt werden. Ein digitales AMG-Handbuch enthält alle digitalen Möglichkeiten der Schule, schafft Transparenz und Überblick und eröffnet der Schulgemeinschaft unendlich viele neue Arbeits- und Kommunikationsmöglichkeiten. Damit auch die neuen Schüler der Klassen 5 von Beginn an auf diesem Feld mitspielen können, haben auch sie im Rahmen der Einführungswoche einen entsprechenden Medientag erlebt, der sie mit den digitalen Möglichkeiten am AMG vertraut machte. Das digitale Tagebuch, der Messenger sowie das Abrufen der Aufgaben in Moodle sind auch in Klasse 5 inzwischen selbstverständlich. Damit ist das AMG für das neue Schuljahr medial gut aufgestellt. „Mit so viel digitaler Unterstützung macht der Schulalltag erst richtig Spaß“, an einen Ranzen mit schweren Büchern möchten Pauline und ihre Mitschüler in Klasse 8 nun gar nicht mehr denken.

Autoren: Pauline Schick / Ulrike Dörr

Ein neues Gesicht in der Ganztagesbetreuung

Ab Schuljahr 21/ 22 wird Gabriele Siedler die Betreuung am AMG leiten und gestalten. Frau Siedler ist seit 2003 in der städtischen Betreuung tätig und dem AMG bereits durch ihren engagierten Einsatz in der Notbetreuung im Schuljahr 20/21 vertraut. Umso mehr freuen sich beide Seiten, dass Frau Siedler nun ganz ans AMG wechselt und die Betreuung vollständig übernimmt. Frau Siedler wird die Teestube von Montag bis Donnerstag ab 12.00 Uhr leiten, ebenso die Hausaufgabenbetreuung. 
Darüber hinaus hat Frau Siedler die Unterstufenbibliothek übernommen, um auch in den Betreuungszeiten Zugang zu dem umfangreichen Buchangebot der Schule zu gewähren. Lesemittage, Basteln und Kochen, gemeinsame Spaziergänge und Geselligkeit sollen die Zeit in der Ganztagebetreuung bereichern. Frau Siedler wird von Joachim Pilarecyk und Ulrike Dörr unterstützt, die für die schulischen Angebote wie Schüler-helfen Schülern sowie die Förderprogramme zuständig sind. Mit diesem Dreiklang startet das AMG in eine neue Phase der Betreuung und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Frau Siedler.

Anmeldeformulare für die Klassen 5-7 können hier heruntergeladen werden.

So geht’s am ersten Schultag los

Informationen zum Schuljahresbeginn 2021/2022

Unterrichtsbeginn für alle Schülerinnen und Schüler (außer KS 1) ist am Montag, 13.9., um 7:50 Uhr.

Die neuen Fünftklässler begrüßen wir zur 1. Stunde im Festsaal, danach begleiten euch eure Klassenlehrer ins Klassenzimmer. Da die Anzahl der Plätze im Festsaal unter Corona-Bedingungen begrenzt ist, können die Eltern in diesem Jahr leider nicht anwesend sein.

Die Schülerinnen und Schüler von Klasse 6 bis 10 und Kursstufe 2 beginnen zur 1. Stunde in folgenden Räumen (vgl. den digitalen Vertretungsplan):

KlasseRaumKlassenlehrer
6a111Dol, Sm
6b112Hu, Mr
7a020Lod, Mu
7b313Sn, Smr
8a214Me, Mez
8b209Eng, Sd
9a304Ehl, Vs
9b305Noa, Ge
10a306Hm, Sf
10b307Sb, Htr
KS 2005 / 006Slot

Die Schülerinnen und Schüler der Kursstufe 1 beginnen erst zur 2. Stunde in Raum 005 / 006.

Der Unterricht endet für alle Schülerinnen und Schüler nach der 5. Stunde (12:05 Uhr).
Der Nachmittagsunterricht entfällt für alle.

Der Schulbäcker Mink in der 1. Großen Pause am üblichen Ort seine Backwaren anbieten.

Die Mensa öffnet erst wieder in der zweiten Schulwoche.

Bitte beachtet die Maskenpflicht und die bekannten Hygieneregeln.

Erst in den Ferien macht Unterricht richtig Spaß

Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums (AMG) und des Droste-Hülshoff-Gymnasiums (DHG) starten auch in diesem Jahr gemeinsam in die Lernbrücken während der Sommerferien

„Bei diesem Wetter freuen wir uns richtig auf die gemeinsamen Vormittage am AMG“ – so begrüßen Laura, Lilly und Ronja ihre Lehrer am letzten Montag im August. Ja, es sind noch Ferien, aber bereits zum zweiten Mal haben Schüler des AMG und DHG die Möglichkeit, in den Ferien im Rahmen der Lernbrücken freiwillig zu lernen und sich für das neue Schuljahr fit zu machen. Nach den sehr guten Erfahrungen im vergangenen Jahr, haben sich schnell engagierte Lehrer sowie eine Menge an Schülern gefunden, die dieses Angebot auch in diesem Jahr umsetzen möchten. Und bereits nach wenigen Minuten wird deutlich, wie entspannt und individuell das gemeinsame Arbeiten sein kann. In kleinen, nach Jahrgängen differenzierten Gruppen werden die Schüler von ihren Lehrern gezielt gefördert und unterstützt. Die lang vermisste Nähe und Gemeinschaft, die im zurückliegenden Schuljahr durch die Schulschließungen zur Ausnahme wurden, lassen sich in diesen Wochen wieder intensiv erleben und wirken sich wohltuend auf die Lernerfahrungen aus. Gerade die Schüler der Klassen 5 genießen diese Erfahrung ganz besonders. „Ich bin nicht wegen irgendwelcher Lücken hier, sondern weil ich mich so nach dem gemeinsamen Lernen gesehnt habe“ kommentiert Lara ihre Teilnahme. Sophia nickt und bestätigt: „In der letzten Woche war ich um diese Zeit noch im Bademantel – nun machen wir gemeinsam Englisch – das fühlt sich gut an“. Auch die Mädels aus den Klassen 7 und 8 sehen das so – zumal die Atmosphäre in den kleinen Gruppen richtig gut sei und man sich auch gegenseitig unterstützen könne, so Lilly. Auf jeden Fall zeigt sich bereits an den ersten Vormittagen, dass sich das Angebot für alle Beteiligten rentiert. Auf Grund der guten Resultate des letzten Jahres haben sich das AMG und DHG wieder dazu entschlossen, die Lernbrücken in Kooperation und gegenseitiger Absprache anzubieten. In diesem Jahr ist das AMG Gastgeber. Die Kurse werden von Kolleginnen und Kollegen des AMG und DHG geführt. Dank des Engagements dieser Lehrer konnte ein für beide Gymnasien stimmiges Programm auf die Beine gestellt werden. In den beiden letzten Ferienwochen finden vom 30.08. bis 10.9.2021 täglich von 9.30-13.00 Uhr Intensivkurse in Mathematik, Deutsch, Englisch, Latein und Französisch für die Klassen 5-10 statt. Die Schüler arbeiten in Gruppen von jeweils 5-10 Schülern und werden von den Lehrern individuell betreut. Mit dem vom Kultusministerium auch in diesem Jahr initiierten Programm „Lernbrücken“ soll geholfen werden Defizite, die entweder auf Grund der Fernlernphasen entstanden sind oder die bereits vorher vorhanden waren, mit den Schülern anzugehen. Ebenso soll ein Übergang in das neue Schuljahr erleichtert werden. Die Tatsache, dass alle angemeldeten Schüler beim Start präsent waren und sich motiviert auf dieses Programm eingelassen haben, zeigt dass die Lernbrücken durchaus sinnvoll und wichtig sind. Sabine Dolderer, unterrichtende Kollegin im Fach Englisch fasst ihren Eindruck treffend zusammen: „Es sind keine Wunder zu erwarten. Aber darum geht es ja auch gar nicht – vielleicht ist der wichtigste Effekt, dass der Motor bei den Schülern schon mal warmläuft, so dass wir dann mit Schuljahresbeginn richtig durchstarten können“. Die Schüler sehen das auch so und Lara möchte daher auch gar nicht mehr auf solche Chancen verzichten: „Hoffentlich gibt es diese Lernbrücken jedes Jahr! Ich bin auf jeden Fall dabei.“ Unterricht macht also tatsächlich Spaß – erst recht ein freiwilliger Unterricht in den Ferien!

Hier geht’s zum Artikel im Schwabo vom 2.9.2021

Lernbrücken 2021

Die Lernbrücken beginnen am Montag, 30.8.21, um 9.30 Uhr.
Die Lehrerinnen und Lehrer werden ihre Schüler ab 9.20 Uhr am Eingang des AMG abholen, um gemeinsam die jeweiligen Gruppenräume aufzusuchen. Die Lernbrücken starten mit den üblichen Corona-Tests; diese werden jeweils Montag und Donnerstag zu Beginn der Lernbrücken in den einzelnen Gruppen durchgeführt. Alternativ kann ein Testzertifikat eines Testzentrums vorgelegt werden. Bei den Lernbrücken besteht Maskenpflicht. Ebenso ist auf die Einhaltung der geltenden Hygieneregeln zu achten. Diese Maßnahmen dienen weiterhin dem gegenseitigen Schutz, sie sollen die Lernbrücken nicht beeinträchtigen.

Für den Start alles Gute –
im Namen des Lernbrückenteams Ulrike Dörr

Am Ende bleiben Dankbarkeit und Verbundenheit
Hinten von links nach rechts: Linda Ullmann, Peter Auginski, Gerd Lassak-Baumann
Vorne von links nach rechts: Jonas Barth, Lisa Zahn, Maria Kammerer, Hannah Heinzelmann, Katrin Pfeifer

Das Albertus-Magnus-Gymnasium verabschiedet schweren Herzens tragende Persönlichkeiten

„Man sieht nur mit dem Herzen gut“, diese Überzeugung haben alle scheidenden Kollegen des Albertus-Magnus-Gymnasiums gelebt und täglich weitergegeben. Umso einschneidender ist das Ausscheiden von Maria Kammerer, Linda Ullmann, Peter Auginski und Gerd Lassak-Baumann für die Schulgemeinschaft. Denn jeder Name ist Programm und bildet ein ganzes Feld von Aufgaben sowie persönlichem Engagement und spiegelt auch einen erheblichen Teil der Schulgeschichte und -entwicklung wider.
Maria Kammer machte mit ihrer täglich spürbaren Herzlichkeit und Verlässlichkeit das Sekretariat zum Herz der Schule. Sie war nah bei den Schülern, klar in der erzieherischen Aussage und stets fair und korrekt. Eltern konnten sich auf sie verlassen und suchten gern ihren Rat. Ebenso half sie jedem Kollegen und auch der Schulleitung mit ihren vielseitigen Erfahrungen, ihren Kenntnissen und ihrer Offenheit für die Anliegen anderer aus jeder Schwierigkeit. Darüber hinaus beeindruckte sie mit professioneller Kompetenz auf digitaler Ebene, führte die Kassen der Schule und fand sich in jede Neuerung sehr schnell ein. Über Belastung klagte sie nicht, ihre Überstunden wird sie daher nach 18 Jahren AMG zu einem großen Teil mit in den Ruhestand nehmen. Die Schule wird sie sehr vermissen.
Ebenso bedauerlich für die Schulgemeinschaft ist der Wechsel von Linda Ullmann aus privaten Gründen nach Oberndorf. Linda Ullmann prägte 4 Jahre das Schulgeschehen in vielerlei Hinsicht. Produkte ihres Kunstunterrichts schmückten von Beginn an auf erfrischende Weise das Haus. Im Deutschunterricht setzte sie sich intensiv für individuelle Förderung ein. In diesem Sinn übernahm sie auch die Schreibspuren und förderte die Schüler in besonderer Weise. Bei allen Projekten leistete sie überzeugende, kreative Beiträge und hielt die Ereignisse gerne in entsprechenden Dokumentationen fest. Sie verkörperte das AMG in Bild und Text und trug damit erheblich zum Selbstverständnis der Schule bei. Dabei war sie stets offen für Impulse, nahm am Erasmus-Plus-Programm teil und erstellte auch hier für die Schule eine wertvolle Dokumentation ihrer Erfahrungen in Paris. Schulentwicklung war ihr wichtig und interessiert stellte sie sich allen neuen Aspekten des Schullebens. Das Vertrauen von Schülern, Eltern und Kollegen begleitete sie im Schulalltag. Die Interessen des Kollegiums vertrat sie im Örtlichen Personalrat mit viel Empathie, Engagement und Verhandlungsgeschick. Ihr überaus vielseitiges Wirken hinterlässt nachhaltige schöne Erinnerungen.
Auch die Erinnerungen an Peter Auginski werden die Schule weiterhin lebhaft begleiten. Peter Auginski war die Musik am AMG. Bombastische Aufführungen mit Chor und Orchester, weit über Rottweil hinaus prägten seine Tätigkeit. Er verfügte über eine bewundernswerte Begeisterungsfähigkeit seiner Schüler. An seinen Konzerten nahm stets mehr als die Hälfte der Schüler teil, für die die Darbietungen bei den regelmäßigen Weihnachts- und Frühjahreskonzerten unvergessliche Momente sind. Diese Begeisterung führte er auch in den von ihm geschaffenen Chorklassen weiter. Neben der Musik sind die Bücher die große Leidenschaft dieses wahrhaft humanistisch gebildeten Lehrers. Selbst lernte er Latein und Griechisch am AMG, sah nach Rat des damaligen Schulleiters Manfred Waldraff von einem Studium der alten Sprachen ab und widmete sich ganz der Musik. Nach seinem Referendariat wirkte er zunächst in Villingen-Schwennigen, gelangte aber durch die Bemühungen des damaligen Oberbürgermeisters Arnold und als Leiter der Münstersängerknaben 1990 nach Rottweil ans AMG. Doch auch die Leidenschaft für Bücher blieb und so leitete Peter Auginski die gesamte Schulbibliothek und auch die historische Bibliothek der Schule mit viel Engagement und Herzblut. Die historischen Bücher wird er auch im Ruhestand nicht im Stich lassen und weiterhin gewissenhaft führen. Dann könnten aus den 40 Jahren AMG (9 Jahre als Schüler, 31 als Lehrer) gerne 50 werden.
Auf eine vielseitige und intensive Tätigkeit blickt auch Gerd Lassack-Baumann am AMG zurück. Mit den Fächern Geographie, katholische Religion, Psychologie und Sport kam er nach seiner Tätigkeit in Herrenberg 1999 ans AMG nach Rottweil. Aufgrund seiner Affinität zur Meditation und Kontemplation suchte er die Nähe Beurons. Statt des geistigen Zentrums Beuron war es dann das AMG, welches ihm vielfältige Wirkungsmöglichkeiten und eine pädagogische Heimat gab. Schulleben war für ihn immer etwas sehr Persönliches; er scheute sich nie, eigene Überzeugungen zu vertreten und bereicherte dadurch den Schulalltag auch mit ungewöhnlichen Projekten und Angeboten. Die Meditation gehörte ebenso dazu wie die Verbundenheit mit der Natur und der Appell an die gemeinsame Verantwortung für die Schule, das Schulleben und für jeden einzelnen. Dies zeigte sich auch in seinen Tätigkeiten im örtlichen Personalrat sowie als Örtliche Vertrauensperson, dann als stellvertretende Bezirksvertrauensperson. Nach 22 Jahren AMG hinterlässt Gerd Lassak-Baumann viele Strukturen, die durch sein Wirken das Schulleben bereichert haben und gerne von Kollegen weitergeführt werden.

Nur 18 Monate, dafür jedoch um so überzeugender haben die 4 Referendare Jonas Barth, Hannah Heinzelmann, Katrin Pfeifer und Lisa Zahn das Schulleben mitgetragen. Sie kamen zu Beginn der Corona-Pandemie und ließen sich von diesem Virus in keiner Weise in ihrem pädagogischen Elan schrecken. Fernunterricht, Wechselunterricht, digitale Konferenzen, alternative Prüfungsformen und unendlich viele immer neue Verordnungen konnten dem Engagement, der Begeisterung und Einsatzbereitschaft aller 4 nichts anhaben. Und trotz der Virtualisierung der Schule in den vergangenen Monaten waren sie unglaublich präsent. Kontakte und Verbindungen zu Schülern, Eltern und Kollegen gelangen wie selbstverständlich zuweilen auch auf digitaler Ebene. Das AMG lässt sie ungern ziehen. Umso größer ist die Freude, dass alle 4 bereits eine Festanstellung haben und somit auch weiterhin ihre überzeugende Arbeit leisten können. Für das AMG entsteht mit all diesen Abschieden nicht nur eine Lücke, sondern ein Krater. Umso besser, dass für den September neue starke Kräfte erwartet werden. Einige durften die angemeldeten Schüler der Klassen 4 bereits am Begegnungsnachmittag vergangener Woche kennenlernen: „Mit solchen Lehrern kann es nur super werden“ – diese Feststellung der Schüler tröstet ein wenig über die Verluste hinweg.

Lernbrücken 2021

Alle wichtigen Infos zur Organisation der Lernbrücken sind hier nachzulesen:

Ausblick auf das Schuljahr 2021 / 2022 unter Pandemiebedingungen

Kultusministerin Theresa Schopper hat uns über verschiedene Rahmenbedingungen für das kommende Schuljahr informiert.
Eine erste Konsequenz ist zu unserem großen Bedauern die erneute Absage des Schullandheims in Natz für die kommenden Klassen 7 und 8. Über weitere Konsequenzen müssen wir uns beraten.

Die wichtigen Anlagen des Schreibens können hier eingesehen und heruntergeladen werden:

Wir nennen es Persönlichkeit

Das Albertus-Magnus-Gymnasium beglückwünscht seine Abiturienten

Eine vertraute, längst zur Tradition gewordene Verabschiedung wird im Jahr 2021 zu einem ganz besonderen Ereignis. Dies wird bereits bei der Begrüßung der Abiturienten zum Auftakt der Akademischen Feier am 15.7.21 deutlich. „Wir feiern, dass wir uns überhaupt hier zur Feier versammeln dürfen. Hätte uns jemand zu Jahresbeginn verkündet, dass wir am 15.7.21 allen Schülern in der Akademischen Feier ihre auf formal korrekte Art redlich und vollständig erworbenen Abiturzeugnisse überreichen dürfen – wir hätten es kaum glauben können.“ so Schulleiter Jochen Schwarz. Umso feierlicher war die Atmosphäre bei dieser Zeugnisvergabe. Dazu trug insbesondere auch die musikalische Begleitung durch die Abiturientinnen Lea Heizmann, Pauline Kaul, Maximiliane Lorenz und Dorothee Mettmann  bei. Immer wieder kommen die besonderen Umstände dieses Abiturs zum Ausdruck. „Veranstaltungsfasten“ sei die Erfahrung dieses Jahrgangs gewesen, so Jochen Schwarz. Nicht nur im Schulalltag. Auch auf alle Highlights musste pandemiebedingt verzichtet werden: Die gemeinsame Trierfahrt, Studienfahrten, Kursfeste und alles, was den Schulalltag so sehr bereichert und ergänzt. Keine Exkursionen in der Kursstufe, nicht mal Schmotziger, kein Abistreich und auch kein großer Abiball. Stattdessen entstand eine neue Schulkultur: Vor allem die Nutzung digitaler Mittel auf allen Ebenen ermöglichte die kontinuierliche Fortsetzung des Unterrichts während der langen Schulschließungen und weit darüber hinaus. Neue Formen schulischer Kommunikation bestimmten das Miteinander. Hier war vor allem auch Selbstorganisation gefordert. Dennoch oder vielleicht auch gerade durch diese Umstände geht der Abiturjahrgang 2021 als eine sehr starke Truppe ins weitere Leben. Dass trotz aller Widrigkeiten das Wissen und der Erwerb aller wichtigen Kompetenzen nicht zu kurz kamen, zeigen die überragenden Ergebnisse: Alle Schüler wurden zur Prüfung zugelassen. Alle 39 Schüler haben bestanden. Die Durchschnittsnote beträgt 2,0.  4mal wurde die Traumnote 1,0 erreicht. 20 Abiturienten haben besser als 2 abgeschnitten. Dass dies trotz aller widrigen Umstände gelang, liegt an der beeindruckenden Stärke sowie dem Zusammenhalt dieses Jahrgangs. Zugleich aber auch an dem vertrauensvollen Miteinander der Schulgemeinschaft, in der die Unterstützung durch die Lehrkräfte sowie das häusliche Umfeld ihren überzeugenden Beitrag geleistet haben. Auf diese Weise konnte Vertrauen in die Prüfungssituation entstehen sowie Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen. Dieses Zusammenspiel wurde daher bei der Abschlussfeier im Festsaal von allen drei Rednern mit großer Dankbarkeit gewürdigt. Der Rede des Schulleiters Jochen Schwarz schloss sich die Abiturienten Eva Gühring und Lukas Röhrig mit Ihrem Dank an, ebenso stellvertretend für die Eltern Alexander Mezger. „Wissen, Kompetenzen, Erfahrung, Erziehung, Entwicklung mache jeden zur Besonderheit, zur eigenen Marke“, so Jochen Schwarz.  Alles zusammen, und alle Umstände, denen die jungen Menschen begegnen, formen. Und dann kommt es drauf an, was sie daraus machen. „Wir nennen es dann nicht Marke, sondern Persönlichkeit.“

Abiturienten am AMG:

Anna Maria Alf, Rottweil Hausen; Charlotte Altmeyer, Rottweil; Jessica Angele,Wellendingen-Wilflingen; Elena Bechtold, Deißlingen; Vanessa Bretthauer, Deißlingen; Laura Burger, Rottweil-Feckenhausen; Simon Firnkes, Rottweil; Saskia Fröscher, Dunningen; Eva Gühring, Dientingen-Gösslingen; Günthner, Noemi, Dunningen; Esma Güven, Rottweil; Maximilian Haeffle, Rottweil-Zepfenhan; Franziska Hansmann, Rottweil; Lea Heizmann, Zimmern o.R.; Nina Hestermann, Rottweil; Joel Hiller, Rottweil; Erik Holtz, Dietingen; Merle Hube, Rottweil; Pauline Kaul, Dietingen; Marie Luise Kelch, Dietingen; Frederik Koblitz, Dunningen; Anna-Loréen Kopf, Zimmern-Stetten; Maximiliane Lorenz, Rottweil; Mátè Makszi, Epfendorf; Laura Mayenberger, Rottweil-Neufra; Dorothee Mettmann, Villingendorf; Moritz Mezger, Rottweil; Luis Nötzold, Dietingen; Lukas Röhrig, Bösingen-Herrenzimmern; Hannes Schüssler, Bösingen; Jana Schwarz, Bösingen-Herrenzimmern; Rebecca Schwarz, Deißlingen-Lauffen; Benedikt Seeber, Rottweil; Sara Simonis, Dotternhausen; Jan Störk, Dietingen; Lilian Vogt, Dunningen; Lea Wöhrle, Rottweil; Sarah Wolfrum, Villingendorf, Anastasija Zec, Rottweil.

Hier geht’s zum Artikel im Schwabo vom 20.7.2021.

Ich weiß, was ich weiß

Schüler der Klassen 10 bestehen im Rahmen des Abiturs vorzeitig die Graecumsprüfung

Sokrates hätte es ganz anders formuliert: ich weiß, dass ich nicht weiß – und so kam es den vier mutigen Kandidaten aus den Klassen 10 am AMG auch immer wieder vor. Dennoch ließen sie sich weder vom Anspruch der Prüfung noch den erschwerten durch die Pandemie verursachten  Bedingungen abschrecken. Sie wollten es einfach wissen: nach drei Jahren Griechischunterricht wollten sie beweisen, dass sie einem Platontext im Original gewachsen sind.  Das geht natürlich nicht ohne Training – und so nahmen sie einen dreimonatigen Intensivkurs mit ihrer Lehrerin Ulrike Dörr neben allen anderen Herausforderungen der Klasse 10 auf sich – teils digital, teils in Präsenz. Täglich wurde ein Textauszug aus der Verteidigungsrede des Philosophen Sokrates übersetzt und interpretiert. Ebenso lernten die Schüler die Dialoge und die sokratische Gesprächsführung kennen. So manche Mittagspause wurde dabei geopfert. Doch neben aller Anstrengung wuchs auch die Motivation und das Interesse. „Ich bin beeindruckt von der Disziplin und dem Durchhaltevermögen der Schüler – selbst am Freitagnachmittag“ – so die unterrichtende Lehrerin Ulrike Dörr. Am 5. Mai war es dann so weit – im Rahmen des schriftlichen Abiturs nahmen die Kandidaten die erste Hürde: Eine Übersetzung eines unbekannten Platontextes – in diesem Fall einem Auszug aus der Apologie des Sokrates. Im Anschluss startete die Vorbereitung für das mündliche Abitur: Eine Übersetzung ohne Lexikon. Dabei zeigte sich schnell: Gerade der Wortschatz, die Vokabeln hatten durch den langen Fernunterricht  mehr als gelitten. Nun war die Identifikation mit Sokrates perfekt – sagte er doch stets: „ich weiß, dass ich nicht weiß“ und lebte auch entsprechend. So wie Sokrates sind auch die vier tapferen Kandidaten nicht mehr zu Ruhe gekommen. Doch Ende gut – alles gut: Am vergangen Montag meisterten sie souverän auch die mündliche Prüfung. Doch jetzt stellt sich heraus: Je mehr ich weiß, desto größer der Hunger nach weiterer Erkenntnis – mit der Prüfung ist Griechisch also noch lange nicht abgeschlossen – wie gut, dass nach der Klasse 10 noch die Kursstufe bleibt, in der Griechisch mit Sicherheit eine gute Option ist – mit oder ohne Graecum. Die Prüfungserfahrung und Intensität der Textarbeit haben die tapferen Kandidaten allerdings ihren Mitschülern voraus: „Das Abi in Griechisch haben wir schon in der Tasche – nun können wir die nächsten beiden Jahre Griechisch richtig genießen! Darin sind sich Miroslav, Anica, Jonas und Adrian ganz sicher.

Miroslav Lazić, Anica Papak, Jonas Leute, Adrian Musa (von links nach rechts)

Hier geht’s zum Artikel im Schwabo vom 17.7.201.

Elternbrief zum Ende des Schuljahres 2020/21

Der Elternbrief von Herrn Schwarz kann hier gelesen oder heruntergeladen werden:

Betreuungszeiten bis Schuljahresende

Sehr geehrte Eltern der Klassen 5-7, liebe Schülerinnen und Schüler,

hiermit möchten wir darauf aufmerksam machen, dass unsere Teestube und Mittagsbetreuung bis zu den Sommerferien (einschließlich 26./27.7.21) immer montags und dienstags von 12.15 – 15.30 Uhr allen Schülerinnen und Schülern offen steht. Frau Siedler, unsere städtische Mitarbeiterin, wird zu diesen Zeiten als Betreuerin und Ansprechpartnerin für die Schülerinnen und Schüler da sein. Schülerinnen und Schüler, deren Unterricht entfällt oder die diese Möglichkeit nutzen wollen, melden sich bitte bei jeweiliger Teilnahme direkt bei Frau Siedler.

In der Teestube lässt sich die Mittagspause gut verbringen, auch bei Entfall der 6. Stunde bietet die Teestube und Schülerbücherei im Raum 019 eine ideale Aufenthaltsmöglichkeit. Die Schülerinnen und Schüler sind beaufsichtigt, Frau Siedler freut sich auf die Teilnehmer.

Diese Möglichkeit besteht auch für die Tage des mündlichen Abiturs (12.und 13.7.21). An beiden Tagen findet wegen der vielen mündlichen Prüfungen kein Unterricht statt. Für die Klassen 5-7 bieten wir daher am 12. und 13.7.21 von 7.55-15.30 Uhr eine Betreuung durch Frau Siedler an. Sollten Sie an diesem Angebot Interesse haben, melden Sie Ihr Kind bitte an, damit wir einen Überblick über die zu betreuende Gruppe erhalten. Die Anmeldung bitte an doerr@amgrw.de.

Mit herzlichem Gruß und ganz herzlichen Dank an Frau Siedler,
Ulrike Dörr

Elternbrief des Schulleiters vom 29.6.2021

Hier gibt es den aktuellen Elternbrief zum Download:

Hinweise zur Maskenpflicht ab 21.06.

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

seit heute, 21.6., gilt Folgendes:

Ob eine Inzidenz unter oder über 50 bzw. 35 vorliegt, gilt erst nach Entscheid und öffentliche Verkündung durch Landratsamt/Gesundheitsamt.

Gültig ab heute wurde die Unterschreitung des Wertes 50 verkündet, ab morgen des Wertes 35.

Für uns heißt das:

Ab heute entfällt die Maskenpflicht im Außenbereich/Pausenhof.

Ebenso entfällt das Abstandsgebot in den Klassen bzw. Gruppen/Kursen.

Alle anderen Hygiene- und Schutzregeln gelten weiterhin, also die Trennung der Gruppen auch in den Pausen sowie das Abstandsgebot außerhalb der Klassenzimmer (Flure, Toiletten).

Die Maskenpflicht bleibt voraussichtlich bis einschließlich 30.6. im ganzen Haus, also auch in den Klassenzimmern, bestehen. Grund ist ein mit der Schule in Zusammenhang stehender Corona-Fall mit dem Datum 16.6. Um die Maskenpflicht auch im Schulhaus fallen lassen zu können, darf in den vergangenen 14 Tagen keine Infektion vorgekommen sein.

Wir freuen uns sehr, dass der „Normalbetrieb unter Pandemiebedingungen“ also die Präsenz aller Schülerinnen und Schüler, ab heute wieder möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen
Jochen Schwarz

Elternbrief vom 11.6.2021

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

leider hat sich der Corona-Inzidenzwert im Kreis Rottweil nicht stabil unter 50 gehalten. Damit dürfen wir nicht bereits zum kommenden Montag alle Schülerinnen und Schüler in Präsenz unterrichten. Damit wir (und Sie) Planungssicherheit haben, werden alle drei Gymnasien erst ab Montag, 21.6., wieder in den „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“, also Präsenzunterricht für alle, gehen.

Dies ist ab 21.6. auch für Werte zwischen 50 und unter 100 möglich.

So geht es weiter:

  • Ab 14.6. werden die B-Gruppen und die KS1 in Präsenz unterrichtet, die A-Gruppen und die KS2 lernen zu Hause
  • Ab 21.6. kehren wieder alle Schülerinnen und Schüler in den Präsenzunterricht zurück. Es gilt ein modifizierter Stundenplan, der eingetretene Personalveränderungen berücksichtigt. Bitte beachten Sie die aktuellen Pläne (Webuntis)
  • Die Teilnahme am Präsenzunterricht ist nur mit Maske und Teilnahme an den Selbsttestungen erlaubt. Ausnahme: Vorlage eines höchstens 24 Stunden alten qualifizierten Corona-Testzertifikats, einer zweifachen Impfung mit mind. 14 Tagen Abstand zur zweiten Impfung oder einer Genesung mit Nachweis eines positiven PCR-Testdokuments. Auf Nachfrage können die Schülerinnen und Schüler im Anschluss an die Schultestung (Montag und Donnerstag) ein 60 Stunden gültiges Negativformular erhalten. Dies wird von der Aufsicht führenden Lehrkraft ausgegeben – bitte keine eigenen Ausdrucke mitbringen.
  • Das Abstandsgebot ist ab 21.6. im Unterricht aufgehoben, Sportunterricht kann unter bestimmten inzidenzabhängigen Umständen stattfinden
  • Notbetreuung: Sollte in der Woche 14.-18.6. für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7 (B-Gruppen) Notbetreuung gewünscht werden, melden Sie diese bitte umgehend bei Frau Dörr an: doerr@amgrw.de

Bitte schauen Sie regelmäßig auf unsere Homepage amgrw.amgdhg.de, um über die aktuellsten Vorgänge und Planungen informiert zu sein.

Nun hoffen wir, bis zu den Sommerferien einen einigermaßen „normalen“ Schulbetrieb leben zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
Jochen Schwarz

Hinweise zum Unterricht nach den Pfingstferien

Liebe Schülerinnen und Schüler,

noch wenige Tage, dann tritt ein, was wir sehr erhofft hatten: Ab kommenden Montag wird zunächst für die Hälfte von euch Präsenzunterricht stattfinden. Es beginnen die bereits zum 19.4. benannte A-Gruppe sowie die KS 2, jeweils nach aktuellem Stundenplan (für die Klassen 5-10 weiterhin verkürzt). Die B-Gruppe und die KS1 lernen kommende Woche zu Hause. Wenn die Infektionszahlen so bleiben, wie sie aktuell sind, hoffen wir inständig auf Präsenzunterricht für alle Schüler in der übernächsten Woche – doch darüber wird noch politisch entschieden.

Die meisten euch waren nun fast ein halbes Jahr nicht mehr in der Schule. Umso mehr ist uns daran gelegen, dass wir alle zusammen wieder einen guten und gelungenen Neuanfang erreichen. Hierfür bieten wir euch unsere Hilfe an, je nachdem, was für euch gut und wichtig ist: Geht mit euren Anliegen auf uns zu, mit euren Sorgen und Ängsten, aber auch einfach mit Gesprächsbedarf in vielseitiger Hinsicht. Fachlehrer, Klassenlehrerteams, Verbindungslehrer (Frau Meyer und Herr Huber-Winter), unsere Schulsozialpädagoginnen Frau Fehrenbach und Frau Walter, unsere Beratungslehrerin Frau Zimmermann und selbstverständlich auch das Schulleitungsteam stehen euch als Ansprechpartner zur Verfügung. Es geht für alle in den kommenden Tagen und Wochen um ein gutes persönliches und schulisch-fachliches Wieder-Ankommen nach einer sehr langen Zeit der Abwesenheit und der Ferne. Wie werden einander zum Teil neu kennenlernen müssen. Doch trotz der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Pandemie: Bitte haltet euch an die Corona-Regeln, denn sie gelten weiterhin: FFP2- oder medizinische Masken tragen, Abstand einhalten (beides auf dem gesamten Schulgelände und auch, wenn grad mal kein Lehrer anwesend ist…), Hände waschen/desinfizieren, Hygieneregeln einhalten, diszipliniert verhalten. Es wird weiterhin am Montag und Donnerstag getestet. Ohne negativen Test (bei uns oder unter Vorlage eines qualifizierten „Bürgertests“, also von einem Testzentrum) ist keine Teilnahme am Präsenzunterricht erlaubt. Solltet ihr die Einwilligungserklärung zur Testteilnahme noch nicht abgegeben haben, dann bringt diese bitte unbedingt am Montag ausgefüllt mit (ebenso die Bücherliste für das kommende Schuljahr).

Nun genießt noch das verlängerte Wochenende. Wir freuen uns sehr darauf, euch wieder am AMG begrüßen zu dürfen.

Im Namen des Schulleitungsteams mit herzlichen Grüßen
Jochen Schwarz

Unterstützungsangebote zum Wiedereinstieg

Liebe Eltern der Klassen 5-7, 

anbei finden Sie ein Angebot zur Unterstützung Ihrer Kinder im Rahmen unseres Projekts “Schüler helfen Schülern”. Sollte Interesse bestehen, bitte ich um entsprechende Rückmeldung.

Mit herzlichem Gruß
Ulrike Dörr

Fernunterricht bis zu den Pfingstferien

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

in Bund und Land sinken die Inzidenzwerte zum Teil deutlich unter 100. Leider nicht im Kreis Rottweil. Es ist eingetreten, was wir befürchtet haben: Der Inzidenzwert beträgt den dritten Tag in Folge 165 + X. Das bedeutet, dass wir in der kommenden Woche für alle Klassen im Fernunterricht verbleiben müssen. Eine Ausnahme bildet die KS1: Sie wird, weil Abschlussklasse, vollständig in Präsenz unterrichtet.

Klassenarbeiten finden weiterhin nur in Kernfächern statt, soweit sie zwingend erforderlich sind (1 KA/Halbjahr). Es gelten die bisherigen Regeln für die Teilnahme sowohl am Unterricht (2 Testungen/Woche) als auch an den schriftlichen Leistungsfeststellungen (jeweils unmittelbar vor der Klassenarbeit). Es ist auch möglich, an Stelle der Teilnahme am  Schul-Selbsttest das negative Ergebnis eines qualifizierten Bürgertests vorzulegen, der zum jeweiligen Zeitpunkt nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Die Notbetreuung ist wie in den vergangenen Wochen eingerichtet.

An diese Woche schließen sich die Pfingstferien an. Sollte in dieser Zeit die Inzidenz an 5 aufeinanderfolgenden Tagen (Sonn- und Feiertage leider nicht mitgezählt) unter 165 betragen und anschließend nicht wieder mindestens 3 Tage die Zahl 165 übersteigen, werden wir ab 7.6. wie im Infobrief vom vergangenen Mittwoch angekündigt verfahren: 
Die A-Gruppen der Klassen 5-10 sowie die KS2 werden ab 7.6. in Präsenz unterrichtet, die B-Gruppen sowie die KS1 lernen zu Hause.
Es wird also bis auf Weiteres Wechselunterricht stattfinden.

Sollten sich während der Pfingstferien Änderungen ergeben (Inzidenzwert, Verordnungen, Gesetze), werden wir Sie und euch gegen Ende der zweiten Ferienwoche darüber informieren.

Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern sowie allen Familien Kraft und Durchhaltevermögen für diese letzte Vorferienwoche sowie im Anschluss daran erholsame Ferien. 

Liebe Schülerinnen und Schüler, wir sind voller Hoffnung und freuen uns sehr darauf, euch endlich wieder hier im Haus begrüßen zu dürfen.

Mit besten Grüßen
Jochen Schwarz

Hinweise zum Unterricht ab 17.5.2021

Für den Fall, dass am Montag Wechselunterricht stattfinden kann, beachten Sie bitte die Hinweise in diesem Infobrief:

Bitte schauen Sie aber am Tag zuvor nochmals auf die AMG-Homepage, in die Eltern-Mails oder in den Schüler-Messenger. Wenn die Inszidenzlage ein anderes Vorgehen erfordert, teilen wir dieses über die verschiedenen Kanäle mit.

Noch kein Wechselunterricht bis 12.5.2021

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

der Inzidenzwert für den Kreis Rottweil nimmt von Tag zu Tag ab. Schulöffnungen für alle Schülerinnen und Schüler sind deshalb voraussichtlich in wenigen Tagen wieder möglich.

Für die drei Rottweiler Gymnasien stellt sich die Situation in der betreffenden Kurzwoche (10.-12.05.21) so dar:
Es finden von Montag bis Mittwoch täglich Abiturprüfungen statt.
Dies bedeutet: Einige Unterrichtsräume oder ganze Etagen sind hierfür jeweils blockiert. Zudem besteht erhöhter Raum – und Personalbedarf aufgrund der Pflicht, getestete und nicht getestete Prüflinge räumlich getrennt voneinander schreiben zu lassen. Die Notbetreuung bindet weitere Unterrichtsräume. Wegen des Abiturs stehen zusätzliche Ausfälle an (z.B. durch Korrekturzeiten), in denen die Schülerinnen und Schüler während der entstehenden Hohlstunden beaufsichtigt werden müssten – durch Personal, das uns in diesen Tagen nicht zur Verfügung steht.

Wir sehen uns aus schulorganisatorischen Gründen nicht in der Lage, so sehr wir’s uns wünschen, den Wechselunterricht in den drei Tagen 10.-12.5. einzurichten.
Sollte sich der Inzidenzwert auf einem Niveau unter 165 stabilisieren, wird der Wechselunterricht für alle Klassen wie ursprünglich ab dem 19.4. vorgesehen ab Montag, 17.5., stattfinden. Die Kursstufen kehren im wöchentlichen Wechsel zurück (KS 2 ab 7.6.).
Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht ist weiterhin die Durchführung von Selbsttests an den Schulen oder ein gleichwertiger Nachweis eines negativen „Bürgertests“.
Wir bitten Sie um Verständnis für dieses organisatorische Handeln.

Klassenarbeiten und Leistungsfeststellungen während des Fernunterrichts

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, 

hinsichtlich der Klassenarbeiten während des Fernunterrichts hat sich mit dem Schreiben des KM vom 3.5.21 “Aktuelle Informationen zum Betrieb der Schulen unter Pandemiebedingungen”  (siehe Anlage) eine wichtige Änderung ergeben.  Unter “Leistungsfeststellungen” heißt es: 
“Sofern Präsenzunterricht wegen des Überschreitens der Inzidenz von 165 untersagt ist, bleiben schriftliche und praktische Leistungsfeststellungen dennoch in der Präsenz zulässig, soweit diese für die Erfüllung der Mindestanzahl der Leistungsfeststellungen zwingend erforderlich sind. Eine solche Mindestanzahl ist beispielsweise in § 9 der Verordnung des Kultusministeriums über die Notenbildung (Notenbildungsverordnung, NVO) geregelt.  Gemäß Artikel 2 § I Abs. 1 der Corona-Pandemie-Prüfungsverordnung 2020/2021 vom 22. März 2021 darf diese Anzahl unterschritten werden, wenn diese Vorgabe wegen eines pandemiebedingt reduzierten Präsenzunterrichts in dem jeweiligen Fach nicht eingehalten werden kann. Diese Voraussetzung ist im laufenden Schuljahr bereits erfüllt. Es ist jedoch grundsätzlich mindestens eine schriftliche Leistung pro Halbjahr zu erbringen. …In Fächern, für die keine Mindestanzahl der schriftlichen Arbeiten verbindlich vorgesehen ist, dürfen also auch keine Leistungsfeststellungen in der Präsenz durchgeführt werden.” 

Dies bedeutet, dass bis zu den Pfingstferien bei Überschreiten der Inzidenz von 165 und entsprechendem Fernunterricht nur noch Klassenarbeiten in den Kernfächern für die Erfüllung der Mindestanzahl geschrieben werden. Der Klassenarbeitsplan wird entsprechend angepasst, die Fachlehrerinnen und Fachlehrer informieren ihre Schülerinnen und Schüler über den möglichen Entfall der bislang geplanten oder angekündigten Klassenarbeiten in einem Nichtkernfach. 

Mit freundlichen Grüßen
Ulrike Dörr

Testung vor Klassenarbeiten und Leistungsfeststellungen

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

hinsichtlich der Klassenarbeiten und Leistungsfeststellungen gibt es seit dieser Woche eine neue Maßgabe von Seiten des Ministeriums. Bitte informieren Sie sich dazu in meinem Infoschreiben und geben Sie gegebenenfalls eine Rückmeldung bis zum 3.5.21.

Mit herzlichem Gruß 
Ulrike Dörr

Doch kein Wechselunterricht ab Montag, 19.4.

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

nachdem der Inzidenzwert im Landkreis Rottweil am Freitag die kritische Marke von 200 überschritten hat und es nicht zu erwarten ist, dass er innerhalb von 3 Tagen entscheidend sinkt, haben die Schulleitungen der Rottweiler Gymnasien in Absprache mit dem Schulträger gemeinsam beschlossen, weiterhin für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 Fernunterricht durchzuführen.
Es gilt der neue, für den Wechselunterricht konzipierte und bereits kommunizierte Stundenplan.
Darin nicht genannte Fächer müssen nach Absprache der Fachlehrer mit den Klassen stattfinden. Klassenarbeiten finden wie geplant statt.

Wir bedauern diesen Schritt sehr, doch es ist absehbar, dass wir nach nur einem oder zwei Tagen Präsenzunterricht wieder hätten schließen müssen. Die neue Corona-Verordnung der Landesregierung sieht vor, dass die Schulen nach der Feststellung eines Inzidenzwertes von über 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen am übernächsten Tag wieder schließen. Am Freitag lag der Wert im Landkreis Rottweil bei 200,9, am Samstag bei 228 und er wird am heutigen Sonntag sicher nicht unter 200 sein.

Ab morgen, Montag, 19.4., wird die KS1 nach Plan in Präsenz unterrichtet. Ich bitte die Schülerinnen und Schüler dringend darum, alle bekannten Corona-Hygiene- und Schutzvorgaben einzuhalten (bes. Abstand halten und Tragen eines medizinischen (!) Mund-Nase-Schutzes. Ebenso wird eine Notbetreuung für die Klassen 5-7 angeboten. Anmeldungen bitte, falls noch nicht geschehen, an doerr@amgrw.de.

Alle Personen, die sich zum Präsenzunterricht im Haus befinden (nicht wenn sie nur für Klassenarbeiten kommen), müssen sich 2x/Woche einem Schnelltest unterziehen (Montag und Donnerstag). Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter testen sich vor Arbeitsbeginn und Betreten des Schulgebäudes zu Hause, Schülerinnen und Schüler der KS1 und der Notbetreuung in der Schule. Die Einverständniserklärungen hierfür müssen vollständig ausgefüllt vorliegen, ansonsten ist keine Präsenz erlaubt. Dies betrifft ebenso die Notbetreuung, an der ebenfalls ausschließlich Schülerinnen und Schüler mit entsprechender Unterschrift und Testung teilnehmen dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
Jochen Schwarz

Testpflicht und Wechselunterricht ab 19.4.21

Der folgende Elternbrief und die Kurzform der Einwilligungserklärung zum Selbsttest wurde per Post an alle Schülerinnen und Schüler verschickt.
Zusätzlich können die Dokumente sowie die ausführlicheren Anhänge des Kultusministeriums hier heruntergeladen werden:

Die ausgefüllte und unterschriebene Einverständniserklärung muss unbedingt vor der Teilnahme der Schülerinnen und Schüler zur ersten Präsenzstunde vorgelegt werden.
Ist dies nicht der Fall, darf das Kind nicht am Unterricht teilnehmen.
Bitte geben Sie Ihrem Kind das vollständig ausgefüllte Formular zur ersten Präsenz- Unterrichtsstunde mit.

Über die Gruppeneinteilung und die Stundenpläne für den Wechselunterricht ab 19.4. informieren wir Sie rechtzeitig vor dem Wochenende per E-Mail.

Fernunterricht und Notbetreuung ab 12.4.21


Ab 12.4.21 werden weder Präsenzunterricht für die Klassen 5-11 noch andere schulische Veranstaltungen in Präsenz stattfinden. Daher bieten wir eine Notbetreuung für die Klassen 5-7 an. Diese findet von Montag bis Donnerstag von 7.50-15.35 Uhr, sowie am Freitag von 7.55-12.55 Uhr im Raum 019 statt. Die Schülerinnen und Schüler nehmen während der Notbetreuung am regulären Fernunterricht ihrer Klassen teil. Sie werden von Frau Siedler (Montag und Dienstag 7.45-15.35 Uhr), Frau Klasen (Mittwoch und Donnerstag 13.00-15.35 Uhr) sowie unseren Kolleginnen und Kollegen (Mittwoch bis Freitag 7.55-12.55 Uhr) betreut. Bitte senden Sie bei Bedarf umgehend eine entsprechende Mail an Frau Dörr (doerr@amgrw.de), damit die Notbetreuung bis zu Beginn des Unterrichts organisieren werden kann.

Wie es ab dem 19.4.21 weitergehen wird, ist offiziell noch nicht entschieden. Sollte auch weiterhin kein oder nur eingeschränkter Präsenzunterricht stattfinden, wird die Notbetreuung selbstverständlich weitergeführt. Bitte informieren Sie sich auch regelmäßig über die Homepage zum Stand der Entwicklung und den Angeboten der Schule.

Elternbrief zu den Osterferien

Liebe Eltern,

eigentlich wollte ich Ihnen vor den Osterferien mitteilen, wie wir ab dem 12.4. weiter Schule durchführen können und dürfen. Doch leider ist dies nicht möglich – niemand weiß es aktuell vorherzusagen.
Wir wissen nicht, ob und welche Klassen in welchem Umfang in Präsenz beschult werden dürfen, ebenso wenig können wir Auskunft über die genaue Ausgestaltung der Teststrategie des Landes für die Schulen geben.
Wir wünschen uns nichts mehr, als dass alle unsere Schülerinnen und Schüler endlich wieder in Präsenz unterrichtet werden können. Denn auch wenn der „Fernunterricht“ technisch weitgehend funktioniert, kann er nicht leisten, was Schule ausmacht: das gemeinsame Miteinander von Schülern und Lehrern in der persönlichen Begegnung.  

Was wir drei Gymnasien für die Kursstufen festgelegt haben (auch in der Hoffnung, dass es keine gegensätzlichen Verordnungen gibt): In der ersten Nachferienwoche wird die KS2 im Haus sein, anschließend für 2 Wochen die KS1. In dieser Zeit können sich die Abiturienten neben der Teilnahme am  Fernunterricht zu Hause auf die schriftlichen Prüfungen vorbereiten. Besonders wichtig ist uns, dass sie sich möglichst fern von Kontakten halten, um die Infektionsgefahr vor der Prüfung möglichst gering zu halten.
Die Kursstufenklausuren finden allerdings nach Plan in Präsenz unter Beachtung des Hygienekonzepts statt.

Die Schule ist in den Ferien geschlossen, es werden auch keine Mails gelesen.
Das Schulleitungsteam wird, sobald das weitere Vorgehen bekannt ist, die Umsetzung der Verordnungen und Vorgaben für unsere Schule organisieren und Ihnen sowie den Schülerinnen und Schülern umgehend Bescheid geben.
Ich danke Ihnen für die gemeinsame Bewältigung einer weiteren Etappe auf diesem ungewöhnlich herausfordernden Weg. Auch wenn man es nach einem Jahr Ausnahmezustand kaum zu hoffen wagt, so ist doch ein Licht am Ende des Tunnels zu erkennen.

Ostern steht bevor. Es ist das Fest der Hoffnung. Dietrich Bonhoeffer sagte: „Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln!“

Wenn Sie mögen: Schauen Sie in der Karwoche auf unsere Homepage. Die Fachschaft Religion veröffentlicht täglich einen österlichen Impuls.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien im Namen des Schulleitungsteams, des Kollegiums und der Verwaltung frohe Ostern. 

Mit besten Grüßen
Jochen Schwarz, Schulleiter

Was neu ist ab Montag, 22.3.2021?

Alle Schülerinnen und Schüler müssen ebenso wie Lehrkräfte einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen. Alltagsmasken aus Stoff sind nicht mehr erlaubt.

Aus der Pressemitteilung der Landesregierung: „Zusätzlich wird ab Montag an den Schulen neu eingeführt: Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler. Die Maskenpflicht gilt im und außerhalb des Unterrichts. In einer Übergangsphase können die Schülerinnen und Schüler auch Alltagsmasken tragen, wenn kurzfristig keine medizinischen Masken für Kinder beschafft werden können. Auch an weiterführenden Schulen müssen ab Montag medizinische Masken getragen werden.“

Bitte geben Sie Ihren Kindern medizinische Masken mit. Sollte ein Kind ohne medizinischen MNS kommen, kann es im Sekretariat einen erhalten.

Unterricht ab Montag, 15.3.

Hier eine Kurzzusammenfassung der neuen Unterrichtsbedingungen:

Die Kursstufen führen den wöchentlichen Wechselunterricht wie aktuell gehandhabt fort (ohne Sport Basisfach). Klausuren beider Stufen sollen nach Plan geschrieben werden, in den jeweiligen FU-Wochen bevorzugt nachmittags in 005/006 (je nach Kursgröße).

Die Klassen 7-10 bleiben im Fernunterricht. Um den Bereitschafts-/Vertretungspotentialbedarf abdecken zu können, muss der BK-Fernunterricht der Klassen 7 leider entfallen.

Die Klassen 5 und 6 kommen ab Montag wieder vollständig in den Präsenzunterricht. Es gelten die bekannten Hygieneregeln, das Masken- und grundsätzlich, soweit möglich, das Abstandsgebot. Dieses wird, soweit verfügbar und unterrichtlich sowie wegen Erfüllung der Aufsichtspflicht möglich, durch die Nutzung jeweils eines Nachbarraumes gewährleistet. Laut Aussage des Kultusministeriums soll der Abstand so weit wie möglich gehalten werden, es gibt aber keine formale Vorgabe für einen Mindestabstand von 1,50 m.
Sport findet nicht statt. Um die Präsenz im Schulhaus so knapp und kompakt wie möglich zu halten, wird für die Klassen 5 und 6 kein Nachmittagsunterricht angeboten werden. Die Pausen werden in den Klassenzimmern verbracht.

Corona-Testungen: In den kommenden 2 Wochen wird die Praxis Schönemann jeweils am Montag von 11:05 Uhr bis 12 Uhr im Festsaal freiwillig und kostenlos Corona-Schnelltests durchführen. Der Testablauf ist sehr schnell, sodass keine langen Ausfallzeiten entstehen.
Wir bitten darum, dass die Eltern der Schülerinnen und Schüler, die noch nicht 16 Jahre alt sind, das Formular aus dem Elternbrief unterschreiben und ihrem Kind in die Schule mitgeben. Es werden nur Schülerinnen und Schüler getestet, wenn die unterschriebene Einverständniserklärung vorliegt. Das Kind legt den Abschnitt dem Lehrer vor, bei dem es in der 5. Stunde Unterricht hat.

Freiwillige Corona-Testungen im AMG

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern der Kursstufenschüler,

allen Rottweiler Schulen wird ab sofort die Möglichkeit freiwilliger (!)  Corona-Testungen im Schulhaus angeboten. Bis Ende März wird ein Team der Praxis Schönemann bis zu 2x pro Woche in die Schule kommen und anwesende Schülerinnen und Schüler, die dieses möchten, kostenlos testen. Unser erster Termin ist Montag, 8.3., 13 Uhr, in 005/006. Der Gesamtelternbeirat hat dem Angebot zugestimmt, ebenso unser Elternbeirat.

Wir gehen Stand heute, Donnerstag, davon aus,  dass ab kommender Woche weiterhin nur die Kursstufen im wöchentlichen Wechsel in Präsenz unterrichtet werden dürfen.

Das wäre für die erste Testwoche die KS2.

Schülerinnen und Schüler, die sich testen lassen möchten, sollen ihre Krankenkassenkarte mitbringen (Datenerfassung).

Mit freundlichen Grüßen
Jochen Schwarz

Schüler des AMG erneut auf dem Siegertreppchen der Mathematik

„Die Mathematik kann eine faszinierende Spielwiese sein voller Rätsel, die gelöst und Herausforderungen, die bewältigt werden wollen.“ Mit dieser Einstellung stellten sich die Mathematiklehrer mit ihren Schülern auch in diesem Schuljahr wieder dem Wettbewerb Mathe im Advent 2020. Bereits im Vorjahr war das AMG-Team unter der Leitung von Stefan Horn erfolgreich und holte sogar den ersten Platz. Im Advent 2020 waren Bundesweit mehr als 170.000 Schüler beim digitalen Mathe-Kalender an den Start gegangen. Im Regierungsbezirk Freiburg wurden mit Unterstützung der Gisela und Erwin Sick Stiftung mehr als 11.000 Mathe-Fans an 256 Schulen zum Mitspielen motiviert. Gegenüber dem Vorjahr konnten 57 % mehr Kinder und Jugendliche für die Mathematik in unserer Region begeistert werden.

Mit Bravour haben die Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Rottweil die kniffligen mathematischen Herausforderungen gemeistert und sich wieder einen Platz auf dem Siegerpodest gesichert! Die Initiatoren des Wettbewerbs „Mathe im Leben“ sowie die Gisela und Erwin Sick Stiftung gratulieren daher den 57 Teilnehmern des AMG ganz herzlich zum 2. Platz: “Bestes Gymnasien im Regierungsbezirk Freiburg” und zum Schulpreis über 250 Euro. Eigentlich sollten die Glückwünsche und das Preisgeld wie in den vergangenen Jahren persönlich feierlich im Gisela-Sick- Bildungshaus in Waldkirch überreicht werden. Leider verblieb Corona-bedingt in diesem Jahr dazu nur der Postweg. Die Initiatoren sprechen in diesem Zusammenhang auch ihren großen Dank an alle beteiligten Lehrkräfte für Ihr Engagement in der mathematischen Ausbildung der jungen Menschen aus, welches angesichts des außergewöhnlichen Pandemie-Schulalltages zudem besondere Anerkennung verdiene, so die offizielle Pressemitteilung der Stiftung.

Für Stefan Horn und seine Schüler steht die Freude an der Mathematik außer Frage und das Team freut sich schon auf die nächste Runde im Advent 21. Und bis dahin gibt es ja noch viele andere Wettbewerbe, so dass die Mathematik auch in Pandemiezeiten am AMG weit über den Unterricht hinaus spannend bleibt!

Fotos einiger Preisträger des Wettbewerbs Mathe im Advent 2020

Oben: Johannes (5b), Sophie (8b) und Lara (5b)
Unten: Soley (8b), Cynthia (5a) und Leo (5b)

Alle sechs abgelichteten SchülerInnen haben 24 von 24 Punkten erreicht. Respekt!

Update zum Unterricht ab dem 22.2.2021

Ab kommenden Montag darf wieder Präsenzunterricht für die Abschlussklassen erteilt werden. Das sind bei uns die Kursstufen-SuS.

Für die Klassen 5-10 geht unverändert der Fernunterricht weiter.

Entgegen einer früheren Information ist es tatsächlich so: In weiterführenden Schulen genügt lt. aktueller Corona-Verordnung eine Mund-Nasen-Bedeckung, es muss sich nicht um eine medizinische Maske handeln. Ich danke den Eltern, die nachgefragt haben, für den Hinweis.

Die Masken- Frage verbinde ich mit einer Bitte: Wir alle müssen uns selbst und die anderen SuS sowie die Lehrkräfte schützen. Das geschieht durch das Tragen der Masken, aber auch durch die anderen Maßnahmen wie Lüften, Abstand halten, Hygiene-Regeln beachten.

SuS, die keine Masken tragen, sind von der Maskenpflicht durch ein ärztliches Attest befreit. Umso mehr allerdings muss auf die Abstandswahrung geachtet werden. Es gibt aktuell kein Abstandsgebot für die Schulen, aber ich bitte doch darum, dass wir uns alle um Abstand bemühen.

Wie wir Gymnasien die neuen Vorgaben für die Abschlussklassen umsetzen (können und dürfen), haben wir erst gestern Morgen endgültig besprochen. Deshalb konnten wir die Eltern und die Schüler noch nicht früher mit verlässlichen Informationen bedienen. Es ist so, dass bis mind. 5.3. Wechselunterricht für die Kursstufen vorgeschrieben ist. Begegnungen über die Stufen hinweg sind zu vermeiden. Wir bieten (außer Sport – dieser findet nur für den Leistungskurs statt ) den vollständigen Unterricht nach Plan für beide Kursstufen, beginnend mit der KS2 am 22.2.,  für je eine Woche an. Was danach sein wird, wissen wir nicht.

Die Obis müssen geschlossen bleiben, weil die SuS in diesen verhältnismäßig kleinen Räumen und ohne Aufsicht einer größeren Infektionsgefahr ausgesetzt sind.

Die Kursstufenschüler dürfen leider in der Teestube keine Speisen erwärmen, weil dort die Notbetreuung stattfindet. Es werden Aufenthaltsräume/Stillarbeitsräume ausgewiesen, in denen sich die SuS den Hygieneregeln entsprechend aufhalten können. Ich bitte um Verständnis, aber der Gesundheitsschutz hat Vorrang. Wir sind sehr froh, wenigstens, wenn auch unter erschwerten Umständen, dieses Maß an Unterricht und Schule anbieten zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
Jochen Schwarz

Unterricht ab 22.2.2021

Die KS2 wird ab 22.2. wieder vollständig in Präsenz unterrichtet.

Der Obi bleibt geschlossen, für Hohlstunden werden jedoch Stillarbeitsräume zur Verfügung stehen.

Bislang ausgesetzte Noten werden umgehend erfasst. Ein neuer Klausurenplan wird von den Oberstufenberatern der drei Gymnasien erstellt.

Es gelten die Hygieneregeln wie vor den Weihnachtsferien. Medizinische Masken sind Pflicht (ausgenommen uns vorliegende Befreiungsatteste).

Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts fordert von uns allen viel Flexibilität. Immer wieder muss auf ein geändertes Infektionsgeschehen oder geänderte Vorgaben reagiert werden.
Wir halten euch zeitnah über die Homepage auf dem Laufenden.

Halbjahresinformationen und Zeugnisse

Sicher fragt ihr euch gespannt, wann und wie ihr eure Halbjahresinformationen oder Zeugnisse erhaltet…

Die Halbjahresinformationen der Klassen 5-10 werden wir euch ab Donnerstag, den 11.2.2021, mit der Post zuschicken.

Die Kursstufen bitten wir noch um etwas Geduld. Wir hoffen, euch die Zeugnisse nach den Fasnetsferien persönlich übergeben zu können. Sollte dies nicht möglich sein werden wir euch gegen Ende der Fasnetsferien über alternative Möglichkeiten informieren.
Wer sein Zeugnis für Bewerbungen etc. bereits früher benötigt, kann dies zu folgenden Zeiten im Sekretariat abholen:

  • am Mittwoch, 10.2.2021, von 8-12 Uhr und 14-16 Uhr
  • am Donnerstag, 11.2.2021, von 8-13 Uhr
Lerne das AMG kennen – Startertipps für Klassen 4

Gerne möchten wir die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 in unser Haus einladen, um die “Welt des AMG” kennen zu lernen. Aufgrund der Pandemie und den derzeit geltenden Maßnahmen ist dies allerdings zur Zeit kaum möglich. Aus diesem Grund haben sich 5 Schülerinnen und Schüler entschlossen, trotz Schulschließung eine kleine virtuelle Schulführung zu machen, um einen Eindruck vom AMG zu vermitteln. Denn Fenja, Gabi, Franz, Hagen  und Ilia sind überzeugt: Das AMG ist die richtige Wahl.

Es bleibt abzuwarten, in welcher Form die geplanten Lernwerkstätten stattfinden können. Für alle, die sich dennoch ein Bild machen und erste wichtige Informationen persönlich erhalten möchten, haben wir ein Infopäckchen vorbereitet. Dieses lässt sich entweder persönlich in unserem Sekretariat abholen,  wenn Sie mögen und es terminlich passt verbunden mit einer kurzen Begrüßung durch unseren Schulleiter, Jochen Schwarz. Er bzw. die Sekretärinnen können dann auch gerne Ihre Fragen beantworten. Möglich ist auch der Versand. Sollte Interesse bestehen, bitten wir um Angabe der Kontaktdaten (Name, Adresse, E-Mail, Grundschule), damit wir einen Termin vereinbaren können oder die Unterlagen versenden können. Die entsprechenden Daten mit Vermerk, ob ein persönlicher Besuch am AMG oder der Versand der Unterlagen gewünscht ist, bitte an die E-Mail-Adresse sekretariat@amgrw.de schicken oder unter der Telefonnummer 0741-13466 am AMG anrufen.

Darüber hinaus finden sich auf dieser Seite unter der Rubrik “Infos für Viertklässler” interessante Informationen in Text und Bild zu unserer Schule.

Busverkehr im Landkreis Rottweil

Hier eine Mitteilung des VVR:

Am Montag, 18.01.2021 kehren alle Omnibuslinien im Landkreis Rottweil wieder zum Schultagesfahrplan nach der Ferienordnung Baden-Württemberg zurück. Das gilt entgegen der ersten Mitteilung nun auch für die Linie 20/21/22 der Müller Reisen GmbH.

Es besteht somit wieder Montag – Freitag ein einheitliches Verkehrsangebot mit deutlich mehr Fahrmöglichkeiten als im Ferienplan.
Die Verkehrsunternehmen bitten die Fahrgäste, dies bei der Planung zu berücksichtigen und bitten um Verständnis für die kurzfristigen Änderungen, die leider aufgrund der Kurzfristigkeit nicht immer alle in den elektronischen Auskunftsmedien tagesaktuell nachgepflegt werden können.
Der Verkehrsverbund weist daher auch auf das Angebot der PDF-Fahrpläne auf der Internetseite www.vvr-info.de hin, die die gewünschte Auskunft bieten.
Über die weitere Entwicklung informieren die Unternehmen über den Verkehrsverbund auf dessen Internetseite, sobald neue und verlässliche Erkenntnisse vorliegen.

Auskünfte erteilen die Kundencenter:

VVR-Kundencenter Rottweil
Montag bis Mittwoch: 07:30–12:30 Uhr und 13:00-16:30 Uhr
Donnerstag: 08:30–12:30 Uhr und 13:00-17:30 Uhr
Freitag: 07:30–12:00 Uhr
Tel. 0741 – 17 57 57 14

SBG-VVR-Kundencenter Schramberg
Montag bis Donnerstag: 07:30–13:00 Uhr und 14:00-16:00 Uhr
Freitag: 07:30-13:00 Uhr
Tel. 07422 – 57 39 50 2

Rückblick und Ausblick auf kommende Woche

Liebe AMG-Schulgemeinschaft,

die erste Woche „Fernunterricht“ liegt hinter uns. Im Großen und Ganzen scheint es gut gelaufen zu sein. Die anfänglichen Widrigkeiten, der Ausfall von Moodle und des Messengers, waren bald überwunden.

Die Entscheidung, wie der Schulbetrieb in der kommenden Woche stattfinden soll, ist gestern gefallen – für die Kindergärten und die Grundschulen.

Für alle weiterführenden Schularten gilt nach derzeitigem Stand, dass weiterhin kein Präsenzunterricht erlaubt ist. Wörtlich heißt es: „Deshalb wurde entschieden, die bisherigen Regelungen bis Ende Januar beizubehalten. […] Die bisherigen Bedingungen der Schulschließungen werden nun fortgeschrieben, d.h., es wird weiterhin eine Notbetreuung unter den bereits kommunizierten Bedingungen angeboten.” Das heißt für uns Stand Freitagvormittag: Es findet für alle Klassen und Kursstufen weiterhin Fernunterricht statt. Die Notbetreuung ist wie in der vergangenen Woche mitgeteilt eingerichtet. Solange wir keine anders lautenden Informationen erhalten und weitergeben, gilt für beide Kursstufen ab der kommenden Woche der aktualisierte Klausurenplan einschließlich der Nachschreibetermine. Die Klausuren werden in Präsenz, also in den Räumen der Schule, geschrieben.

Da der Gesundheitsschutz und damit die Vermeidung von Begegnungen Vorrang hat, kann es sein, dass in den Klassen 5-10 einzelne Halbjahresinformations-Noten ausgesetzt werden, nämlich dann, wenn in Einzelfällen keine hinreichenden Grundlagen für eine Noteneinschätzung vorliegen.

Wir hoffen, dass unser Schulleben in Präsenz bald wieder möglich sein wird, denn nichts kann den Präsenzunterricht gleichwertig ersetzen. Es gibt SuS und Familien, die mit dem Fernunterricht sehr gut zurechtkommen. Und es gibt SuS und Familien, die damit z.T. große Schwierigkeiten haben. Auch die technische Unterstützung (wir haben 50 Endgeräte an SuS ausgegeben) kann nicht verhindern, dass vermehrt pädagogische, soziale und fachlich-inhaltliche Defizite und Probleme auftreten. Reiner Fernunterricht kann nur eine Notlösung über einen kurzen Zeitraum sein.

Mit freundlichen Grüßen
Jochen Schwarz (Schulleiter)

Start in den Fernunterricht holprig aber am Ende erfolgreich – Hinweise für die weitere Umsetzung

Vom 11.1.-29.1.21 wird für die Klassen 5-10 Fernunterricht schwerpunktmäßig über Moodle stattfinden. Auch wenn der Start in den heutigen Unterrichtsmorgen mit Schwierigkeiten und einer landesweiten Überlastung der Plattformen verbunden war, zeigte sich ab der zweiten Hälfte des Vormittages, dass das AMG gut aufgestellt ist. Der Unterricht lief und wir gewinnen alle zunehmend an Routine – das gilt für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer.

In diesem Kontext gilt zu beachten, dass der Sportunterricht in den Klassen 5-10 bis auf die Profiltheoriestunde in Klasse 8 aus naheliegenden Gründen nicht als Fernunterricht stattfindet – die Kolleginnen und Kollegen engagieren sich statt dessen dankenswerter Weise in der Notbetreuung.

Ebenso findet der Musikunterricht in der Unterstufe in Klasse 5 und 6  nicht im Fernunterricht statt; auch Herr Auginski betreut statt dessen die Schülerinnen und Schüler der Notbetreuung. Die entstehenden Lücken im Stundenplan sollten als aktive Pause genutzt werden. Denn eines hat sich bereits gezeigt: Fernunterricht ist anstrengend – für alle Beteiligten!

Mit herzlichem Dank an alle für den Einstieg in diese Phase des Unterrichts unter Pandemiebedingen – das SL-Team

Fernbeschulung am Montag, 11.1.2021

Liebe Schülerinnen und Schüler,

nach einigen Startschwierigkeiten ist Moodle jetzt mit der ganzen Power am Start. Es lässt sich jetzt flüssig bedienen.

Der Untis Messenger ist leider immer noch überlastet, da können wir auch nichts dran machen und sind darauf angewiesen, dass die Firma Untis das Problem schnell in den Griff bekommt.

Viel Freude und Erfolg beim gemeinsamen Fernunterricht
Holger Schmidt

Hauptversammlung des Fördervereins verschoben

Liebe Mitglieder!

Zunächst einmal ein frohes und erfolgreiches neues Jahr.

Die diesjährige Hauptversammlung (geplant für den 13. Januar) muss  coronabedingt leider auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Wir hoffen, dass wir uns dann im Sommer in Präsenz treffen können. Bitte senden Sie Ihre aktuelle E-Mail-Adresse an verein@amgrw.de .
Wir nutzen die Adresse ausschließlich um Ihnen den Folgetermin rechtzeitig mitteilen zu können.

Bleiben Sie gesund und einen ganz herzlichen Gruß!

Michael Mittelstaedt
Vorsitzender

Verein der Freunde und Ehemaligen des Albertus-Magnus-Gymnasiums Rottweil